Die Verstaatlichung von Uniper war zu teuer. Vor allem aber fehlen Deutschland langfristig Gas-Lieferanten, die Russland ersetzen können.
Eine Gasumlage, wie sie von Habeck geplant ist und nun von Finanzminister Christian Lindner vehement gefordert wird, ist dagegen in doppelter Hinsicht unsinnig: Die Bundesnetzagentur hat bekannt gegeben, dass zwölf Unternehmen diese Umlage haben wollen. Diese aber sind Teil eines Oligopols. Wenn verstaatlicht wird, macht eine solche Umverteilung keinen Sinn. Das zweite Problem ist die Höhe der Umlage: Sie soll laut Habeck 2,42 Cent pro Kilowattstunde für alle Gaskunden betragen.
Das Fehlen einer interessensgeleiteten, langfristigen Strategie für eine Industrie- und Wirtschaftspolitik wird dazu führen, dass der Wohlstand reduziert wird und der Sozialstaat daher massiv zurückgebaut werden muss. Die Idee, man könne das ganze System auf erneuerbare Energien umstellen und alles bleibt, wie es ist, ist eine Illusion. Deutschland steht vor einer harten Landung.
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