Streit um Ackerland: Bauernlobby wehrt auch neue Öko-Auflage ab
Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wieAb 2024 hätten die Bauern auf ihrem Ackerland die Biodiversität verstärkt fördern müssen. Nun zeichnet sich eine Verschiebung ab. Das sorgt für Streit – zwischen Bio Suisse und den Grünen.Ein Sieg für Ständerätin Esther Friedli und Nationalrat Markus Ritter – dank gütiger Mithilfe von Bio Suisse.
Diese Zonen sind laut Fachleuten ökologisch wichtig, vor allem im Mittelland, das landesweit am stärksten von Biodiversitätsverlusten betroffen ist. Die Auflage ist Teil eines neuen Verordnungspakets, das der Bundesrat verabschiedet hat.Nun aber wird der Start um ein Jahr verschoben. Nachdem der Ständerat im Herbst eine entsprechende Motion von SVP-Politikerin Friedli deutlich gutgeheissen hat, folgt nun die nationalrätliche Wirtschaftskommission dieser Linie.
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