Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) möchte die Zusammenarbeit mit Nigeria im Energiebereich stärken und auch bei der Rückführung von Migranten ohne Bleiberecht kooperieren. Er betonte die Bedeutung der Nutzung der vorhandenen Ressourcen, insbesondere der großen Gas-Reserven Nigerias. Scholz bezeichnete Nigeria als wichtigen Markt und Partner für die deutsche Wirtschaft und betonte das Potenzial für weitere Investitionen. Zudem strebt Deutschland eine engere Zusammenarbeit im Sicherheitssektor an.
ABUJA - Bundeskanzler Olaf Scholz will mehr Kooperation mit dem westafrikanischen Nigeria im Energie bereich, aber auch bei der Rückführung von Migranten ohne Bleiberecht in Deutschland. Zum Auftakt seiner dreitägigen Afrika-Reise machte er am Sonntag klar, dass er sich zusätzlich zu den bestehenden Öl-Importen auch die Erschließung der großen Gas-Reserven des bevölkerungsreichsten und wirtschaftsstärksten Land des Kontinents wünscht.
Deutschland unterstütze bereits die Polizei und das Militär Nigerias im Kampf gegen islamistische Terrorgruppen. Diese Partnerschaft solle weiter ausgebaut werden. Die Länder in der Sahel-Zone, zu denen auch Nigeria gehört, werden seit Jahren von Terrorgruppen heimgesucht, die blutige Anschläge gegen Zivilisten verüben und zunehmend Territorium kontrollieren.
Scholz sagte in Abuja, es gehe darum, eine Rückführung von Menschen zu erleichtern, die kein Bleiberecht hätten. Gleichzeitig soll die Einwanderung von Fachkräften gefördert werden. Beides gehe"nur in enger Kooperation miteinander", sagte Scholz.Für Scholz ist es die dritte große Afrika-Reise in seinen knapp zwei Jahren als Kanzler.
Nach UN-Angaben sind knapp 3,5 Millionen Menschen innerhalb des Landes auf der Flucht. 300 000 nigerianische Flüchtlinge befinden sich in den Nachbarländern Niger und Kamerun. Die Wirtschaftskrise mit der höchsten Inflation seit fast 20 Jahren verschlimmert die Situation. Experten warnen vor mehr Migration.Der Kanzler ist nicht das einzige Regierungsmitglied, das in den nächsten Tagen in Afrika unterwegs ist.
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