Der Regierungsrat und eine Mehrheit des Kantonsparlaments sehen die Medienvielfalt in Luzern gefährdet. Medienförderung sei allerdings keine kantonale Angelegenheit.
Der Kanton Luzern soll einen Planungsbericht zur kantonalen indirekten Medienförderung ausarbeiten. Das forderte Mitte-Kantonsrat Daniel Piazza aus Malters in einer Motion. Weil die Medienvielfalt seit Jahren abnehme, sei die Dringlichkeit der Thematik gegeben. Der Regierungsrat und eine Mehrheit des Kantonsrats sehen die Medienvielfalt ebenfalls gefährdet, befürworten diesbezüglich aber eine nationale Lösung.
Willi Knecht erklärte, die Vielfalt der Medien funktioniere ähnlich wie die Demokratie: «Das muss von unten wachsen, nicht von oben geplant werden.» Eva Forster sagte, die unabhängige Berichterstattung müsse gewährleistet sein. Durch einen Eingriff des Staats sei dies nicht mehr möglich. Regierungsrat Fabian Peter betonte in seiner Wortmeldung: «Es gibt klare staatspolitische Aufgabenteilungen. Die Medienförderung liegt beim Bund.
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