Kritik von Anti-Folter-Kommission – Junge Asylsuchende werden in der Schweiz ungenügend betreut

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Kritik von Anti-Folter-Kommission – Junge Asylsuchende werden in der Schweiz ungenügend betreut
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Die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden in der Schweiz steigt stark an. Doch wie eine Kommission festgestellt hat, werden diese mangelhaft betreut – insbesondere Mädchen.

Die Anti-Folter-Kommission verlangt eine Anpassung des Betreuungssystems für unbegleitete Jugendliche. Hier ist eine Unterkunft für unbegleitete minderjährige Asylsuchende in Basel zu sehen.Minderjährige Asylsuchende, die ohne Begleitung von Erwachsenen eingereist sind, werden in den Bundesasylzentren ungenügend betreut. Das stellt die Nationale Kommission zur Verhütung von Folter fest.

Die unbegleiteten Minderjährigen in den Bundesasylzentren sind zum grössten Teil männlich. Für die Mädchen unter ihnen fehle es – abgesehen von der Schule – an einer Tagesstruktur, kritisiert die NKVF. Wichtige Bezugspersonen der Mädchen seien eher Lehrerinnen und Lehrer als sozialpädagogische Mitarbeitende.Untergebracht waren die Mädchen in eigenen Zimmern im selben Trakt wie unbegleitete Buben oder in einem Raum mit allein reisenden Frauen.

Kümmern hiess unter diesen Vorzeichen, dass praktische Aspekte der Unterbringung im Vordergrund und auffällige Jugendliche im Mittelpunkt standen. Zu kurz kam laut Bericht strukturierte Fallarbeit mit dokumentierten Eintritts- und Zwischengesprächen der sozialpädagogischen Bezugspersonen. Die Anliegen der Mädchen seien neben jenen der Buben oft untergegangen.

Die Mitarbeitenden der Bundesasylzentren seien bemüht, trotz Personalmangels auf die Bedürfnisse der Mädchen einzugehen. Zur Abhilfe würden Mädchen nun in einzelnen Bundesasylzentren zusammengeführt. Die personellen Ressourcen, um Mädchen und Buben spezifisch zu betreuen, fehlten aber weiterhin.

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