Ist er ein Tausendfacher Mörder? 101-jähriger Mann wurde aus Klinik entlassen

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Der Prozess im Landgericht Neuruppin gegen den mutmaßlichen einstigen KZ-Wachmann Josef S. könnte trotzdem platzen. Ein medizinischer Gutachter soll das klären.

Josef S. ist der bislang älteste und womöglich einer der letzten noch lebenden Beschuldigten, die für die Massenmorde in Konzentrationslagern verantwortlich gemacht werden können. Allerdings werden in der für diese Verbrechen für Brandenburg zuständigen Staatsanwaltschaft in Neuruppin noch weitere Fälle bearbeitet. Nach Angaben von Oberstaatsanwalt Cyrill Klement laufen noch Ermittlungen gegen drei Beschuldigte.

Die Beschuldigten, zwei Männer und eine Frau, leben offenbar nicht in Brandenburg. Sie sind nach Angaben des Oberstaatsanwalts hochbetagt. So werde ein 98-jähriger Mann beschuldigt, SS-Wachmann im KZ Sachsenhausen gewesen zu sein. Ein 97-Jähriger soll in Ravensbrück gedient haben, ebenso wie eine weit über 90 Jahre alte Frau.

Laut Klement sind die Ermittlungen in einem Fall so weit gediehen, dass geprüft werde, ihn an die für den Wohnort des Beschuldigten zuständige Staatsanwaltschaft abzugeben. Er sei derzeit verhandlungsfähig.Lange Zeit wurden SS-Aufseher nur dann vor Gericht gestellt, wenn ihnen ein individueller Tatbeitrag nachgewiesen werden konnte. Das änderte sich im Jahr 2011, als der einstige KZ-Aufseher John Demjanjuk wegen Beihilfe zum Mord in 28.

Damals begann die „Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen“ in Ludwigsburg damit, zu den Vernichtungslagern und Konzentrationslagern zu recherchieren und diejenigen namentlich zu ermitteln, die das System der Vernichtung mitgetragen hatten. Im Herbst 2016 startete die Zentralstelle die Vorermittlungen zu den Konzentrationslagern Sachsenhausen und Ravensbrück.

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