Der bayrische Ministerpräsident hat seinem umstrittenen Stellvertreter einen Katalog aus 25 Fragen überreicht. Hubert Aiwanger habe zugesagt, diese zu beantworten.
Belastete Beziehung: Bayerns Wirtschaftsminister und Vizeministerpräsident Hubert Aiwanger und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bei einer Pressekonferenz im Dezember 2022.
Recherchen der «Süddeutschen Zeitung» reichten nicht aus, um eine Entlassung Aiwangers zu rechtfertigen. Es dürfe keine Vorverurteilung geben, es müssten jedoch «sämtliche Restzweifel» ausgeräumt werden. Der Freie-Wähler-Chef räumte allerdings ein, es seien damals «ein oder wenige Exemplare» in seiner Schultasche gefunden worden. Ausserdem sei er in der Schule dafür bestraft worden. Das sei jedoch fälschlicherweise geschehen. Der wahre Verfasser des Papiers sei ihm bekannt und werde sich in Kürze selbst erklären.
Ein Schriftgutachten im Auftrag der «Süddeutschen Zeitung» war zum Ergebnis gekommen, dass eine Facharbeit Aiwangers und das belastende Flugblatt «sehr wahrscheinlich auf ein und derselben Schreibmaschine geschrieben worden sind».
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