Die Viertagewoche soll die Arbeitenden entlasten und Jobs attraktiver machen. Sie sei aber für niemanden lukrativ, findet ein Bündner Hotel nach einem Testlauf.
Die Viertagewoche soll die Arbeitenden entlasten und Jobs attraktiver machen. Sie sei aber für niemanden lukrativ, findet ein Bündner Hotel nach einem Testlauf.Die Gastro kämpft mit Personalmangel. Das Modell könnte die Arbeit attraktiver machen.Nur vier Tage arbeiten für den gleichen Lohn? Klingt für Arbeitnehmende super. Bei den Unternehmen gehen die Meinungen auseinander. Ein Restaurant aus der Lenzerheide hat den Versuch gewagt – doch das Fazit ist kein gutes.
Besonders die Planung sei schwierig gewesen, meint Jamie Rizzi. Er ist der stellvertretende Chef des Schweizerhofs.Zudem seien die Kosten gestiegen. «Unsere Vorgabe war: Wenn wir die Viertagewoche einführen, dann ohne Arbeitszeitreduktion. Trotzdem zeigten unsere Berechnungen, dass wir 20 bis 25 Prozent mehr Angestellte gebraucht hätten, um alle Schichten abzudecken.»
Dabei sollte die Viertagewoche dabei helfen, den Personalmangel zu entschärfen: «In der Hotellerie machen wir uns seit Langem Gedanken, wie man den Job attraktiver machen könnte. Die Viertagewoche wird dabei fast schon als Allheilmittel propagiert», sagt Rizzi.Das Modell habe weder für die Mitarbeitenden noch für den Betrieb funktioniert. «Wir kamen zum Schluss: Es braucht individuelle Lösungen.
Auch die Arbeitnehmenden empfanden das Experiment als positiv. 62 Prozent der Teilnehmenden fanden es einfacher, ihre Arbeit und ihre sozialen Verpflichtungen unter einen Hut zu bringen. 92 Prozent
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