Ende Jahr beginnen die Arbeiten zum Ausbau des A4-Teilstücks «Winterthur-Andelfingen». Sechs Hektaren Fruchtfolgeflächen werden dafür überbaut. 120 Landwirte sind betroffen. Auch für den Geschäftsführer des Zürcher Bauernverbandes ist das schmerzhaft. Doch er stört sich an etwas Anderem.
PixabayDie Bagger und Asphaltfertiger stehen in den Startlöchern. Schon bald werden sie zwischen Winterthur und Kleinandelfingen auffahren, um einen fast 10 Kilometer langen Autobahn-Abschnitt auf vier Spuren zu erweitern. Das Bundesamt für Strassen rechne vor, dass es für den eigentlichen Strassenbau rund sieben Hektaren Landwirtschaftsfläche brauche, schreibt «Der Landbote».
350 Millionen Franken kostet das Projekt. Die Hauptarbeiten ziehen sich über drei Jahre bis 2028 hin. Zu den 120 betroffenen Bauern zählen auch jene, die ökologische Kompensationsmassnahmen umsetzen, wie zum Beispiel Waldrandaufwertungen. Insgesamt würden aber sechs Hektaren Fruchtfolgeflächen verschwinden, schreibt die Zeitung.
Denn für solche Projekte würden auch immer ökologische Ausgleichsflächen nötig sein, was für zusätzlichen Verlust von Ackerland sorgen würde. «Solche Kompensationen beschäftigen uns weit mehr als der tatsächliche Ausbau der Autobahn», sagt Hodel.
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