Wegen Trockenheit: Der kantonsg St.Gallen schränkt Wasserentnahme aus Seen, Flüssen oder Bächen ein und erhöht die Waldbrandgefahr.
Für den Vollzug der Massnahmen sind gemäss Staatskanzlei die Gemeinden verantwortlich. «Wasserentnahmen, die über den Gemeingebrauch hinausgehen, sind ohne Bewilligung ohnehin nicht erlaubt und werden zur Anzeige gebracht», schreibt die Staatskanzlei. Und:Die betroffenen Personen würden schriftlich informiert.Die Fische und generell die aquatischen Lebewesen sind von der aktuellen Hitzeperiode speziell betroffen.
«Vor allem die Bachforelle und die national gefährdeten Äschen sind auf eher kühles und sauerstoffreiches Wasser angewiesen.» Ab 20 Grad sind sie zunehmend gestresst, Temperaturen ab 25 Grad sind für diese Arten sehr kritisch und führen zum Tod durch Sauerstoffmangel und physiologischen Stress. Sofern die Fische die Gelegenheit haben, suchen sie innerhalb des Gewässers beschattete und kühlere Nebenbäche oder ruhige tiefe Kolke auf.
Aktuell sind gemäss Communiqué vor allem zwei Hauptgewässereinzugsgebiete problematisch: Im Rheintal haben die häufig monotonen und wenig beschatteten Bäche vielerorts die kritische Marke von 25 Grad überschritten. Im Einzugsgebiet der Thur und vor allem im Neckertal wiederum sind die Wasserstände sehr tief. Deshalb erwärmt sich das Wasser dort schneller.
Die Notabfischungen erfolgen durch die kantonale Fischereiaufsicht. Sie werden teilweise von lokalen Fischereivereinen unterstützt. Die Staatskanzlei schreibt:Zunehmend problematisch wird es vor allem im Einzugsgebiet der Thur, weil dort auch die grösseren Gewässer wie Thur, Necker oder Sitter bereits Temperaturen im Bereich von um oder sogar über 25 Grad aufweisen. Eine Umsiedelung ist dann auch nicht mehr möglich und sinnvoll.
South Africa Latest News, South Africa Headlines
Similar News:You can also read news stories similar to this one that we have collected from other news sources.
Stadt St.Gallen: Baupfusch bei erst fünf Jahre alter Fernwärmezentrale entdecktDas Dach der 13,5 Millionen Franken teuren Fernwärmezentrale Waldau im StGaller Lachen-Quartier muss nach bereits fünf Jahren totalsaniert werden. Bau
Read more »
Kanton Uri: Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe – generelles FeuerwerksverbotDurch die aktuelle Trockenheit und die akute Hitzewelle ist die Waldbrandgefahr auf dem ganzen Kantonsgebiet angestiegen. Es besteht die Gefahr für Wald- und Flurbrände. Aufgrund dieser Beurteilung…
Read more »
Vernachlässigte Berner Regionen – «Wir sind für den Kanton Bern ein blinder Fleck»Behörden und Politik übersehen Regionen abseits der Powerachse Biel-Bern-Thun. Das empfinden insbesondere der Oberaargau und das Emmental so.
Read more »
Kanton Obwalden: Mehrere Verkehrsunfälle – Kapo im EinsatzAm Montag kam es in Sarnen, Alpnach und Bürglen zu Verkehrsunfällen, wobei sowohl Personen- und Sachschaden entstand. In der Nacht, um ca. 1:00 Uhr, kam es in Sarnen, Nordstrasse kurz nach einer Kr…
Read more »
Kanton Thurgau verbietet WasserentnahmeDie Hitzewellen im Juni und Juli und das Ausbleiben von lang anhaltenden und ergiebigen Niederschlägen haben das Wasserdefizit im Thurgau weiter verschärft. Alle elf Pegelstationen mit Niedrigwasse…
Read more »
Luzern: Kitaplus wird neu von Kanton und Gemeinden finanziertDas Angebot Kitaplus wurde vor zehn Jahren im Kanton Luzern gestartet und nahm schweizweit eine Vorreiterrolle ein. Die Inklusion von Kindern mit Behinderungen in Kitas wird nun vom Kanton und den Gemeinden finanziert.
Read more »