Angriff auf Kaserne in Makijiwka: Russland korrigiert Todeszahl nach oben und gibt Fehler zu.
Nach den ukrainischen Angriffen auf eine russische Militärunterkunft in Makijiwka im Gebiet Donezk hat das Verteidigungsministerium in Moskau die Zahl der getöteten eigenen Soldaten um mehr als 20 auf 89 nach oben korrigiert.
Nach wie vor bezeichnet die staatliche Nachrichtenagentur Ria den Krieg in der Ukraine als «militärische Spezialoperation». Ria schreibt weiter: «Nach Angaben des Präsidenten ist das Endziel der Operation die Befreiung des Donbass und die Schaffung von Bedingungen, die die Sicherheit Russlands garantieren.
Erst am Montag war bekannt geworden, dass bei einem Angriff in der Silvesternacht eine Unterkunft russischer Soldaten in der Stadt Makijiwka im ostukrainischen Gebiet Donezk zerstört wurde. Offiziell räumte das russische Verteidigungsministerium dabei den Tod von 63 Rekruten ein. Kiew bezifferte die gegnerischen Verluste auf 400 Tote und 300 Verletzte. Auch russische Militärblogger sprachen von mehreren Hundert Opfern.
Russische Streitkräfte haben nach bisherigen Ermittlungen der ukrainischen Behörden auch in anderen besetzten Gebieten Kriegsverbrechen begangen. Nach dem Abzug russischer Einheiten aus dem Kiewer Vorort Butscha wurden dort die Leichen von mehr als 400 Menschen entdeckt. Die meisten von ihnen waren eines gewaltsamen Todes gestorben. Die Ermittlungen dauern an.
Demnach wurde das ukrainische Militär wegen der hohen Aktivität von Datenverkehr mit Mobiltelefonen auf den Standort aufmerksam. Unbestätigten Berichten zufolge soll sich das Gebäude neben einem Munitionsdepot befunden haben, weshalb es zu verheerenden Explosionen gekommen sei. Die ukrainischen Streitkräfte haben nach eigener Darstellung in der Region Donezk im Osten des Landes mehrere Hundert russische Soldaten ausser Gefecht gesetzt.
Der Leiter der Militärverwaltung für die Region Kiew, Oleskij Kuleba, erklärte, die Luftabwehr sei aktiviert. «Die Gefahr in der Region Kiew dauert an. Unsere Luftabwehrkräfte arbeiten an den Zielen.» Das Wichtigste sei nun, Ruhe zu bewahren und in den Schutzräumen zu bleiben, bis der Luftalarm vorbei sei.Nach den massiven Attacken in der Neujahrsnacht hat die russische Armee nach Angaben Kiews am Sonntag zahlreiche weitere Ziele aus der Luft angegriffen.
Nach Einschätzung von Selenski-Berater Mychajlo Podoljak ist Russland zu einer neuen Kriegsstrategie übergegangen.Das russische Militär hatte in der Neujahrsnacht eine Welle von sogenannten Kamikazedrohnen gegen mehrere ukrainische Städte gestartet. Die aus iranischer Produktion stammenden Drohnen vom Typ Schahed wurden nach Angaben der ukrainischen Militärführung alle vor Erreichen ihrer Ziele abgeschossen.
Die «Speerspitze» VJTF ist ständig in Alarmbereitschaft und soll innerhalb weniger Tage bis zu 20'000 Soldaten mobilisieren und in Krisengebiete verlegen können. Sie war 2014 infolge der Annexion der Krim durch Russland gegründet worden. Seitdem setzt die Nato wie im Kalten Krieg verstärkt auf Abschreckung. Mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die Bedeutung der Nato-Speerspitze noch einmal massiv zugenommen.
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