Kuleba passt Kriegsziele an: Ukraine will Russen nun ganz vertreiben
Das wird nicht lange dauern, dachten die meisten, als Russland damit begann, die Ukraine anzugreifen. Doch die Experten lagen falsch. Die russische Armee unterwarf das Land nicht in ein paar Tagen - im Gegenteil. Die Ukrainer verteidigten ihr Heimat wild entschlossen und stoppten so die russische Übermacht - die ihrerseits mit logistischen Problemen kämpfte. Von einer Eroberung des ganzen Landes und einer Absetzung der Regierung ist keine Rede mehr.
Kuleba zufolge wäre das notwendig, um die ukrainischen Häfen am Schwarzen Meer wieder zu öffnen. Dort befinden sich Großstädte wie Odessa und Mariupol. So könnte man den Export wieder in Gang bringen. Wenn das Land noch mehr militärische Unterstützung erhalte, sei man in der Lage, die russischen Truppen aus der Region um Cherson zu vertreiben, die Schwarzmeer-Flotte zu besiegen und die Blockade des Seewegs aufzuheben.
Aktuell würde besonders Artillerie benötigt, inklusive Haubitzen, die die Ukraine auch bereits erhalte. Kuleba forderte zudem Raketensysteme, die mehrmals hintereinander feuern könnten - die habe man noch nicht bekommen. Kuleba sagte, er hätte lieber moderne US-Systeme statt altes Sowjetmaterial. Dies hätten ihm die Amerikaner auch zugesagt.
An diesem Dienstag traf Kuleba in Kiew mit seiner deutschen Amtskollegin Annalena Baerbock zusammen. Er dürfte mit großem Interesse vernommen haben, dass in wenigen Tagen die Ausbildung ukrainischer Soldaten in Deutschland beginne - sie sollen den Umgang mit der hochmodernen Panzerhaubitze 2000 lernen. Lange und laut hatte sich Kiew über mangelnde militärische Hilfe aus Berlin beklagt.
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