Die Schweizer Grossbank UBS legt am Dienstag, den 25. April 2023, die Zahlen für das erste Quartal vor. Von Interesse ist primär, ob sich die verwalteten Vermögen positiv entwickelt haben.
Der positiven Einschätzung durch die Zürcher Staatsbank tun die Unsicherheiten keinen Abbruch und diese stuft die Aktien der UBS weiterhin mit"Übergewichten" ein."Obwohl sich das Risikoprofil der neuen UBS deutlich erhöht hat, sehen wir gute Renditemöglichkeiten, die überwiegen sollten", so die ZKB.
Die Konsensus-Schätzungen gehen von einem Umsatz von 8,96 Milliarden Franken aus. Der Vorsteuergewinn dürfte bei 2,43 Milliarden Franken liegen. Die Credit Suisse hat heute Morgen ihren Zahlenkranz publiziert. Dieser fiel so schlecht wie erwartet aus, die Kundeneinlagen sind regelrecht weggebrochen. Die vor dem Kollaps stehende Schweizer Bank hat von der Schweizerischen Nationalbank Darlehen in der Höhe von 168 Milliarden Schweizer Franken bezogen, was mehr als einem Drittel ihrer gesamten Verbindlichkeiten Ende 2022 entspricht. Davon konnten 60 Milliarden zurückbezahlt werden.
Die Credit Suisse sagte, sie habe in den Tagen vor und direkt nach der von der Regierung, der Finanzaufsichtsbehörde und der Zentralbank organisierten Rettung eine Flut von Abflüssen von Einlagen und Vermögenswerten erlitten. Bis Ende des Quartals verlor sie 67 Milliarden Franken an Einlagen, sodass ihr noch 166 Milliarden Franken blieben – das war kaum mehr als die Hälfte ihrer Einlagenbasis Ende Juni letzten Jahres.
Bereits im vierten Quartal 2022 hat die UBS von Abflüssen von Kundengeldern bei der Credit Suisse profitiert. Es wird sich nun zeigen, ob dieser Trend anhielt. Indessen könnte es auch sein, dass das Wachstum der Neugelder bei der grössten Schweizer Bank aufgrund der Unsicherheiten jüngst schwächer ausfiel oder kein neuer Geldzufluss stattfand.
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