Als Musk Twitter kaufte, versprach er mehr Redefreiheit. Ein Jahr später funktioniert die Plattform, die jetzt X heißt, anders. Wie man damit Geld verdient, hat Musk noch nicht herausgefunden.
rund 44 Milliarden Dollar für den Kauf von Twitter hinblätterte, ist klar: Es ist eine andere Plattform. Zum einen der Name: Was früher Twitter war, heißt jetzt X."Die App für alles", wie Musk getreu seines Jahrzehnte alten Traums nicht müde wird zu betonen - auch wenn praktisch alles, was über bisherige Twitter-Funktionen hinausgeht, auf sich warten lässt.
Die früher kostenlosen weiß-blauen Häkchen, die Prominente oder Politiker eindeutig auswiesen, kann sich jetzt für knapp zehn Dollar oder Euro jeder kaufen: ohne echte Identitätsprüfung, was sie als Verifikations-Symbole eher sinnlos macht. Unternehmen können ihre X-Profile auch mit einem goldenen Häkchen-Symbol auszeichnen. Das kostet zum Beispiel in Deutschland 1130,50 Euro im Monat - plus 59,50 Euro für jeden verknüpften Mitarbeiter-Account.
Musk ist sehr präsent auf X. Er scheint sich aber in einer Blase aus ihm genehmen Profilen mit Bezahlhäkchen zu bewegen, mit denen er interagiert und deren Beiträge er weiterverbreitet. Wer keinen weiß-blauen Haken hat, ist auf der Plattform ohnehin weniger sichtbar - das solle vor Bots und Fake-Profilen schützen, heißt es.
Musk, der sich bei der Übernahme"absolute Redefreiheit" auf die Fahnen schrieb, will zugleich den häufigen Vorwurf nicht auf sich sitzen lassen, bei X gebe es mehr Hassrede. So zog X gegen kritische Online-Forscher der Organisation CCDH vor Gericht, die bei Tests zu dem Schluss kamen, dass solche Inhalte auf der Plattform blieben, wenn sie von Abokunden kämen.
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