Archiv: Ständerat – diskret aber einflussreich
Bei den Aargauer Ständeratswahlen führt Thierry Burkart laut Zwischenergebnis das Feld als Bisheriger an. Es folgen die Nationalratsmitglieder Benjamin Giezendanner und Gabriela Suter . Ausgezählt sind 139 von 198 Gemeinden. Burkart liegt demnach als einziger über dem absoluten Mehr.
Im Kanton Freiburg sehen die ersten Ergebnisse für den Ständerat die bisherige Mitte-Politikerin Isabelle Chassot an der Spitze, vor dem SVP-Mann Pierre-André Page und der anderen bisherigen Amtsinhaberin, Johanna Gapany . 69 von insgesamt 126 Gemeinden sind bislang ausgezählt. Der Nidwaldner Ständerat Hans Wicki ist wie erwartet im ersten Wahlgang im Amt bestätigt worden. Der einzige Nidwaldner Ständeratssitz verbleibt damit bei der FDP. Wicki erzielte, als einziger Kandidat einer etablierten Partei, 10'817 Stimmen. Wicki ist 59 Jahre alt und war 2015 erstmals in den Ständerat gewählt worden. Er arbeitet in der Tourismusbranche.
Im Kanton St. Gallen bleibt nach Auszählung von 17 der 75 Gemeinden im Kanton alles beim Alten. Die beiden bisherigen Ständeräte Benedikt Würth und Esther Friedli liegen deutlich vor ihren Konkurrenten. An der Spitze liegt Esther Friedli mit 14'984 Stimmen. Benedikt Würth folgt mit 13'752 Stimmen. Das Urner Stimmvolk hat die Ständeratsmitglieder Josef Dittli und Heidi Z'graggen wiedergewählt. Gegen sie traten keine weiteren Kandidatinnen und Kandidaten an.