Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach bei CNN. Er wandte sich an Macron und forderte ihn auf, sich persönlich in der Ukraine zu zeigen.
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Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Drittanbietern angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter und auch an Drittländer übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät notwendig. Hinweise zumIn einem Telefonat am Donnerstag habe er Macron eingeladen, in die Ukraine zu kommen, „wenn er die Gelegenheit hat“, sagte Selenskyj. „Er wird kommen und sehen, und ich bin sicher, er wird es verstehen.
Selenskyjs Regierung wirft der russischen Armee vor, in der Ukraine einen „Völkermord“ zu begehen. Auch US-Präsident Joe Biden sprach in dieser Woche von einem „Genozid“ an den Ukrainern. Ähnlich äußerten sich Kanadas Regierungschef Justin Trudeau und Großbritanniens Premierminister Boris Johnson. Zurückhaltender mit Blick auf die Bewertung mutmaßlicher russischer Gräueltaten in der Ukraine zeigten sich die Regierungen Deutschlands und Frankreichs. Macron warnte am Donnerstag vor einer „Eskalation der Worte“, die der Ukraine nicht helfen werde. „Das Wort ‚Völkermord‘ hat eine Bedeutung“, betonte der französische Präsident. Es sei an Juristen und nicht an Politikern, diesbezüglich zu einer Einschätzung zu kommen.
Aus Washington hieß es zuletzt, der Besuch eines Gesandten der US-Regierung in Kiew werde geprüft. Einen Besuch des 79-jährigen Präsidenten selbst schlossen Regierungsvertreter bislang jedoch aus.