Erotisch präsent, aber mit einer spannungsvollen Zurückhaltung: Eine Berliner Ausstellung entdeckt den schwulen sozialistischen Graphiker Jürgen Wittdorf, berichtet Gustav Seibt SZPlus
Zu den etwas traumhaft anmutenden Aspekten der Kunstgeschichte der DDR gehört es, dass dort Zeichenkurse für Volkspolizisten angeboten wurden. Oder, dass Organisationen und Betriebe einzelne Künstler"adoptierten", denen Sie Aufträge gaben und Werke abnahmen und so zu ihrem Lebensunterhalt beitrugen. Die dahinterstehende Idee war, die
, das einst den herrschenden Klassen vorbehaltene Schöne, in die Lebens- und Arbeitswelt der Massen zu tragen. Aus Hofkünstlern wurden Betriebskünstler. Wenn man darüber nachdenkt, ist das alles andere als lächerlich.
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