In Adolf Hitlers Geburtshaus soll die Polizei einziehen. Ein neuer Dokumentarfilm kritisiert dieses Vorgehen.
Seit Jahrzehnten wird in Österreich gestritten, was mit dem Geburtshaus von Adolf Hitler zu tun sei. 2016 verkündete der damalige Innenminister, es werde abgerissen. Dann wurde das Haus enteignet, um zu verhindern, dass es in falsche Hände fällt.
Wir sollten die Türen zu unserer Vergangenheit, vor allem zu unserer Tätervergangenheit, öffnen. Und darum muss dieses Haus geöffnet sein. Autor: Günter Schwaiger Regissseur Doch der neue Dokumentarfilm «Wer hat Angst vor Braunau?» lässt Zweifel aufkommen. Regisseur Günter Schwaiger sagt: «Ohne die Polizei von heute mit jener im Nationalsozialismus zu vergleichen, ist es ein schlechtes Symbol.
1889: Alois und Klara Hitler ziehen kurze Zeit als Mieter ein. Sechs Monate nach der Geburt ihres Sohns Adolf ziehen sie wieder aus. 1972: Die Republik Österreich wird die Hauptmieterin des Hauses und stellt dieses ab 1977 der «Lebenshilfe» zur Verfügung, einem Verein, der sich für Menschen mit Beeinträchtigung einsetzt.2016: Um zu verhindern, dass das Haus in falsche Hände fällt, enteignet die Republik Österreich das Gebäude und bringt es in staatlichen Besitz. Gleichzeitig wird eine Kommission zum richtigen Umgang mit dem Haus einberufen.
Bereits die Nazis änderten einst die Fassade des Hauses. Jetzt soll diese im Zuge der 20 Millionen Euro teuren Umbaus erneut verändert werden. Für Regisseur Schwaiger ist das absurd: «Dahinter steckt die Idee, jede Erinnerung an Adolf Hitler in diesem Haus auszuradieren. Man versucht, die Fassade zu verändern und glaubt, damit die Geschichte aufzuarbeiten.
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