Schweizer kaufen lieber neu als gebraucht Eine Mehrheit befürwortet Massnahmen wie etwa eine Reparaturpflicht für Händler. Die Bereitschaft, einen persönlichen Beitrag zu leisten, ist laut einer neuen Studie jedoch gering.
Schweizerinnen und Schweizer sind nur sehr begrenzt bereit, Güter mit anderen Personen zu teilen, zu mieten, oder zu reparieren, wie hier im repair cafe.Schweizerinnen und Schweizer finden Kreislaufwirtschaft sinnvoll. Eine Mehrheit befürwortet Massnahmen zu deren Förderung wie etwa eine Reparaturpflicht für Händler. Die Bereitschaft, einen persönlichen Beitrag zu leisten, ist laut einer neuen Studie jedoch gering.
Obwohl die Schweizerinnen und Schweizer die Kreislaufwirtschaft als sinnvoll erachten, leisten doch sehr wenige einen persönlichen Beitrag. So seien nur wenige bereit, gebrauchte Produkte zu kaufen, wie eine Analyse von Politikwissenschaftlerinnen und Politikwissenschaftlern der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Umwelt zeigt.
«Es gibt eine deutliche Kluft zwischen grundsätzlicher Befürwortung und praktischem Verhalten», sagte ETH-Professor Thomas Bernauer, der die Studie geleitet hat, gemäss einer Mitteilung der ETH Zürich vom Donnerstag.Dank Brockenhäusern und Secondhandläden werden zwar Kleider in bescheidenem Mass gebraucht gekauft, Staubsauger, Smartphone und Waschmaschine jedoch selten.
Dies sei unabhängig vom Preis des jeweiligen Gutes. Mieten und Teilen spielt laut Studie auch bei Autos und Waschmaschinen eine untergeordnete Rolle. Da diese teureren Produkte eher repariert und recycelt werden, ist bei ihnen die Diskrepanz zwischen grundsätzlicher Befürwortung und praktischer Umsetzung von Kreislaufmassnahmen etwas geringer.
Trotz der geringen Handelsbereitschaft denkt laut der Studie aber eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung, dass sich kreislaufwirtschaftliche Massnahmen vorteilhaft auf die Schweizer Wirtschaft auswirken würden. Die Befragten gehen davon aus, dass die Herstellung von langlebigeren Produkten aus vermehrt rezyklierten Materialien die Schweiz wettbewerbsfähiger und unabhängiger von Energie- und Rohstoffimporten macht, ohne den Arbeitsmarkt zu belasten.
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