Der Brasilianer Felipe Nasr verlor im ersten Quali-Segment von Mexiko gegen seinen Sauber-Stallgefährten Marcus Ericsson eine halbe Sekunde. Normal ist das nicht.
Grosse Enttäuschung für Felipe Nasr: Der Brasilianer schied schon im ersten Quali-Teil im Autódromo Hermanos Rodríguez aus. Das ist zwar ärgerlich, aber keine Schande. Bedenklich hingegen ist der Abstand von einer halben Sekunde auf seinen schwedischen Stallgefährten Marcus Ericsson. Was war da los?
Nasr sagt: «Ein schwieriges Qualifying. Ich hatte vor allem mit dem geringen Grip-Niveau zu kämpfen. Bei meinem zweiten Versuch hatte ich nicht genug Haftung auf der Hinterachse und kam deshalb meist beim Kurveneingang sehr ins Rutschen. Dieser Sache müssen wir auf den Grund gehen. Von dieser Position zu starten, das ist nicht zufriedenstellend.»
Vor allem im Stadionteil hatte Felipe einen Riesenrutscher. Das war für die Zuschauer toll, für ihn selber aber sehr ärgerlich. Aufgrund verschiedener Strafen für seine Gegner wird Felipe aller Voraussicht nach von Startplatzu 15 ins Rennen gehen. Marcus Ericsson meinte: «Wir konnten die Balance des Autos im Verlauf des Wochenendes zusehens verbessern. Noch am Vormittag hatte ich mit dem Auto zu kämpfen und war mit der Performance nicht zufrieden. Startplatz 14 ist deshalb in Ordnung. Dennoch bin ich etwas enttäuscht, weil ich im Gegensatz zu Q1 in Q2 nicht mehr das Maximum aus dem Auto holen konnte. Speziell im letzten Sektor fehlte es mir an Bodenhaftung auf der Hinterachse.
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