Am Montag will Sahra Wagenknecht ihren neuen Verein vorstellen. Sie hinterlässt in der Linke eine Ruinenlandschaft, die lange zu spüren sein wird.
Aufbruchstimmung: Sahra Wagenknecht bei der Eröffnung ihres Wahlkreisbüros in Düsseldorf 2010 Foto: Hermann J. Knippertz/apn/ddp
Am Montag um 10 Uhr will die Heldin des deutschen Stammtischs in Berlin ihren neuen Laden präsentieren. „BSW – Für Vernunft und Gerechtigkeit“ heißt der Verein. Dessen einziger Zweck ist es, die – aus finanziellen Gründen – für Anfang nächsten Jahres geplante offizielle Gründung einer neuen Partei vorzubereiten.
Zu viel zerstört Auch wenn Jan Korte, der Parlamentarische Geschäftsführer der Linksfraktion im Bundestag, noch Ende April in der taz um einen Kasten Bier gewettet hat, dass Wagenknecht keine eigene Partei gründen wird, ist das, was jetzt passiert, keine Überraschung. Dass Wagenknecht nun ganz offen erklärt, nicht mehr nur über eine Konkurrenzpartei „nachzudenken“, sondern sie konkret zu planen, ist für die Linke eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute Nachricht: Die quälende Zeit der systematischen Zerstörung von innen heraus ist vorbei. Nicht nur Ex-Parteichef Bernd Riexinger spricht von einer „Befreiung“.
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