Am Landgericht Berlin gesteht Sebastian V. aus Hennigsdorf, einen Rentner im Zug geschlagen zu haben. Eine Tötungsabsicht jedoch bestreitet der 31-Jährige.
Der Angeklagte Sebastian V. aus Hennigsdorf muss sich wegen versuchten Mordes verantworten.
Auf dem Weg zu ihnen musste Frank Q. im Fahrradabteil über die ausgestreckten Beine und den Hund des Angeklagten steigen, so sagt es der Staatsanwalt. Dabei soll sich Frank Q. bei Sebastian V. beschwert, seinen Weg zu seinen Freunden aber fortgesetzt haben. Kurz darauf nahm er im Abteil des Ehepaares Platz.
Er habe sich mit der linken Hand an der Trennscheibe zum Abteil festhalten können – aber auch gemerkt, wie seine Kraft schwindet. Niemand außer seinem alten Freund sei ihm zu Hilfe gekommen, sagt er mit empörter Stimme. Der 83-Jährige habe sich auf den Angreifer gestürzt, ihm dadurch das Leben gerettet.
Der Angeklagte selbst räumt an diesem ersten Verhandlungstag die Schläge auf sein Opfer ein, bestreitet jedoch, dass er Frank Q. umbringen wollte. In der Erklärung, die der Verteidiger für Sebastian V. vorträgt – „mein Mandant ist zu angespannt“ – und die der Angeklagte aufmerksam verfolgt, heißt es, Sebastian V. habe die Nacht zu diesem „unsäglichen Tag“ bei seiner Bekannten in Spandau verbracht.
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