Renata Asal-Steger, Präsidentin der RKZ zu den Missbrauchsfällen in der Kirche
Welche Konsequenzen ziehen Sie als Vertreterin der RKZ aus der aktuellen Pilotstudie* zu den Missbrauchsfällen in der Kirche?
Die Studie ist spät, unbestritten. Es war ein langer Prozess der Einigung. Aber ich bin froh, dass nun eine nationale, unabhängige Studie durchgeführt wurde, bei der die drei grossen Player der katholischen Kirche gemeinsam hinschauen und gemeinsam aufarbeiten. Medien machten jüngst Verfahrensfehler und mutmassliche Vertuschung durch amtierende Bischöfe publik. Auch die Partner im dualen System erfuhren das aus den Medien. Welche Möglichkeiten sehen Sie seitens der Körperschaften, in solchen Fällen Transparenz einzufordern vom dualen Partner?