Das Bundesgericht hat entschieden. Es ist wohl der Schlussstrich unter ein Verbrechen, das die Schweiz schockierte.
Die brutale Tat: Im Frühling 2010 überfallen zwei Männer den ehemaligen Gemeindepräsidenten von Metzerlen. Offenbar vermuten sie grosse Summen Bargeld in seinem Haus, finden aber nichts. Sie stehlen lediglich einen Haus- und Autoschlüssel. Vor allem aber fesseln sie ihr Opfer brutal und verletzen es so stark, dass der damals 71-jährige Mann vier Monate später im Spital verstirbt.
Das definitive Urteil: Nun bestätigt nach dem Solothurner Obergericht aber auch das Bundesgericht als letzte Instanz diesen Urteilsspruch. Es weist die Beschwerden der beiden Verurteilten ab. Einer der beiden Männer wird neben dem Mord von Metzerlen auch wegen eines Raubüberfalls auf eine Bijouterie in Wettingen verurteilt.
Passend zum Thema Der internationale Hintergrund: Der Fall ist nicht nur wegen der Brutalität des Überfalls aussergewöhnlich. Die Solothurner Justiz geht zudem davon aus, dass die beiden Täter zu einem internationalen Verbrecher-Netzwerk gehören. Die sogenannten «Pink Panthers» sollen vor allem für brutale Raubüberfälle auf Bijouterien in mehreren europäischen Ländern verantwortlich sein. Ihr Zentrum soll die Gruppe im Balkan haben.
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Raubmörder von Metzerlen SO zu fast 20 Jahren Haft verurteiltDas Solothurner Obergericht hat zwei Verdächtige im Raubmord von Metzerlen im Jahr 2010 schuldig gesprochen. Nun hat das Bundesgericht das Urteilt bestätigt und die Beschwerde der beiden Verurteilten abgewiesen.
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- «Woman, Life, Freedom!» – Ein Jahr Proteste im IranIm September 2022 wird die 22-jährige Mahsa Amini von der Sittenpolizei wegen angeblich falsch sitzendem Hijab verhaftet. Drei Tage später ist sie tot. Das löst eine unvergleichliche Protestwelle aus, die vom Regime mit allen Mitteln zu ersticken versucht wird. Mahsa Aminis Tod jährt sich am 16. September 2023 zum ersten Mal. Wegen angeblicher Verletzung des Hijab-Gesetzes wird die junge Frau von der Sittenpolizei verhaftet und verstirbt kurz darauf in Polizeigewahrsam. Offizielle Todesursache ist ein Herzinfarkt, doch schnell verbreitet sich das Gerücht, dass die 22-Jährige den ihr von den Beamten zugeführten Verletzungen erlag. Der Vorfall tritt eine Welle der Empörung los und entfacht eine Revolution, die nicht zu stoppen sein scheint. Junge Menschen – Frauen und Männer – im ganzen Land gehen auf die Strasse und kämpfen für Frauenrechte, aber auch grundsätzlich gegen das unterdrückende Regime. Die Protestierenden beweisen dabei unvorstellbaren Mut und Furchtlosigkeit, denn das Regime begegnet den Protesten mit massloser Gewalt. Die traurige Bilanz: Über 500 Menschen kommen im Rahmen der Unruhen ums Leben, davon über 70 Kinder. Aber die Revolution scheint unaufhaltsam. Die Unabhängigkeits-Parole «Woman, Life, Freedom!» verbreitet sich weit über die Landesgrenzen hinaus und wird um die Welt gehört und gerufen. Und wie sieht es ein Jahr nach Aminis Tod aus? Da internationale Journalistinnen schon länger des Landes verwiesen wurden, sind glaubwürdige Berichte aus dem Land rar. Filmemacher Majed Neisi greift auf Social Media-Videos der Protestierenden zurück, die sie unter höchster Lebensgefahr auf ihren Profilen veröffentlichen. Anhand dieser Videos beleuchtet der Film die Revolution zu einem Zeitpunkt, wo sich die Mehrheit der westlichen Medien ihr schon wieder etwas abgewandt hat. Aber die jungen Menschen aus dem Iran geben nicht auf: Die Revolution ist immer noch da und der Kampf geht weiter.
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