Vor der Saison erhielt die Schweizerin kein neues DTM-Cockpit. Im GT-Sport kann sie aber nun das umsetzen, was sie im Tourenwagen nicht schaffte.
Ihre Erfolge in der DTM waren eher überschaubar: Ein siebter Platz in ihrem vorletzten Rennen 2012 in Valencia – mehr Zählbares sprang für Rahel Frey während ihrer beiden Jahre für Audi in einem Tourenwagen nicht heraus. 2013 erhielt Frey kein DTM-Cockpit mehr und wechselte innerhalb von Audi in den GT-Sport.
In der ADAC GT Masters lief es besser. Ende Oktober gewann die 27-Jährige in China als erste Frau ein Saisonrennen. Auch wenn sich die Schweizerin ihre DTM-Karriere sicher anders vorgestellt hätte – eine gute Schule war es allemal. «Die DTM ist Riesenspektakel und Motorsport auf höchstem Niveau zugleich. Manchmal fehlen mir bei den GT-Rennen tatsächlich der enorme Leistungsdruck und die enorme Professionalität, die in der DTM verlangt werden. Während der zwei Jahre in der DTM habe ich viel gelernt. Ich konnte mich zwar nicht durchsetzen, aber die Erfahrung möchte ich nicht missen», sagte Frey der Solothurner Zeitung.
Mit den Unterschieden zwischen dem GT-Sport und der DTM kommt Frey gut zurecht. «GT-Rennen sind oftmals Mehrstunden-Rennen. Im Gegensatz zur DTM teilt man sich das Cockpit mit einem oder zwei Teamkollegen. Ohne Kompromisse geht nichts. Alleine schon deshalb, weil das Auto auf alle Fahrer abgestimmt sein muss. Damit komme ich gut klar. Was ich in der DTM nicht umsetzen konnte, schaffe ich glücklicherweise im GT-Sport», erklärte sie.
Und wie sieht die Zukunft der 27-Jährigen aus? Fix ist noch nichts, doch Frey ist optimistisch. «Momentan läuft die heiße Phase der Vertragsverhandlungen mit Audi. Noch ist nichts entschieden. Ich gehe davon aus, dass mein Programm im nächsten Jahr ähnlich aussehen wird wie 2013. Ich hoffe, dass ich zum Wohl meiner deutschsprachigen Fans eine Serie in Europa fahren kann», so Frey, die zugleich ankündigte, ihr Engagement in Asien auszubauen.
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