Im Iran demonstrieren seit Tagen Menschen gegen das Regime. Berichte aus dem Land sind rar. Aber Videos in sozialen Medien wie Twitter geben einen Eindruck.
Der Tod der 22-jährigen Masha Amini löste landesweite Proteste im Iran aus Foto: Abedin Taherkenareh/epa
Dennoch kann man sich aus der Vielzahl der Videos ein Gesamtbild erschließen, das auf eine neue Qualität der Proteste hindeutet. Die taz hat daher an dieser Stelle eine Auswahl der Videos gesammelt. Externen Inhalt erlauben Oft geteilt werden seither Videos, in denen sich Frauen aus Protest die Haare abschneiden, die sie laut iranischem Recht mit einem Kopftuch bedecken sollen. Diese Zusammenstellung von zweien solcher Videos findet sich seit Sonntag besonders oft.
Externen Inhalt erlauben Die Szene gibt es auch noch aus einer anderen Perspektive, ebenfalls mit dem Hinweis, dass sie aus der Stadt Kerman stammt. Deutlich zu erkennen ist, dass auch viele Männer der Frau applaudieren. Und dass viele die Szene mit ihren Handys filmen, mutmaßlich um sie in sozialen Medien zu verbreiten.
Externen Inhalt erlauben Bei den Demonstrationen kommt es immer wieder auch zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. In dieser Szene von Sonntag muss in Teheran offenbar ein Wasserwerfer vor den Demonstrant:innen zurückweichen. Die Bilder lassen sich mithilfe von Google Maps lokalisieren.
Externen Inhalt erlauben Ob das die Ausnahme oder die Regel ist, kann von außen nicht beurteilt werden. Andere Videos zeigen schwer verletzte Demonstrant:innen und prügelnde Polizisten. Weitere Videos dokumentieren ein massives Vorgehen der Polizei. Externen Inhalt erlauben Dennoch lassen sich Demonstrant:innen anscheinend auch vom Vorgehen der Polizei nicht einschüchtern. Dieses am Mittwoch gepostete Video soll einen Polizeikiosk in der Stadt Hamadani im Westen des Iran zeigen, der von Protestierenden angezündet wurde.
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