Petition gegen Deepfake-Pornos: Forderung nach Schutz vor Missbrauch

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Petition gegen Deepfake-Pornos: Forderung nach Schutz vor Missbrauch
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Eine Petition mit über 76.000 Unterschriften wurde dem Digitalministerium übergeben, um einen wirksamen Schutz vor Deepfake-Pornos zu fordern. Die Organisation HateAid setzt sich für Betroffene von digitaler Gewalt ein und verlangt ein Verbot von Technologien zur Erstellung von gefälschten Nacktfotos und pornografischen Videos.

Ein Mann schaut sich auf einem Smartphone eine Porno -Internetseite an .Ein Porträtfoto und ein paar Klicks reichen mittlerweile aus, damit jeder mithilfe der richtigen App der Star in einem Actionfilm wird oder sich mit neuer Haarfarbe sehen kann. Genauso geht aber auch, ein beliebiges Gesicht auf Körper in Sex-Clips oder Nacktbilder zu montieren. Deepfake s heißen diese Verfahren, mit denen digitale Medien wie Bilder, Videos und Audiodateien manipuliert werden können.

„Dass das so einer breiten Öffentlichkeit zugänglich ist, öffnet Tür und Tor für Missbrauch“, sagte Josephine Ballon von der Organisation HateAid, die sich für Betroffene von digitaler Gewalt einsetzt.

HateAid fordert, dass es verboten wird, Technologien zur Erstellung von gefakten Nacktfotos und pornografischen Videos anzubieten. Außerdem sollen App-Stores verpflichtet werden, solche Manipulationsdienste zu sperren. Porno-Plattformen bewerben die Angebote zum Teil direkt auf ihrer Seite, berichtete Ballon. Etwa 96 Prozent der gefakten Videos im Netz machten pornografische Inhalte aus, stellte eine Studie des Forschungsunternehmens Sensity AI von 2019 fest.

Zu den Betroffenen gehört die Moderatorin und Schauspielerin Collien Ulmen-Fernandes. „Allein, dass jemand meint, er habe mich nackt gesehen, obwohl das gar nicht mein Körper war, ist für mich schon heftig“, sagte die 42-Jährige. Außerdem könne es rufschädigend sein, wenn ihr berufliches Umfeld vermeintliche Nacktaufnahmen erhält.

Zum geforderten Verbot der Deepfake-Technologie teilte ein Sprecher des Digitalministeriums mit, dass dies nicht vorgesehen sei. Das Ministerium unterstütze jedoch den Appell von HateAid an die Betreiber der Stores, den Apps zu verbieten, aktiv eine missbräuchliche Nutzung für Nacktaufnahmen zu bewerben.

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