Die Parteipräsidentin Wegelin ist von ihrem Amt zurückgetreten, nachdem bekannt wurde, dass sie zwei vorbestrafte Aktivisten der rechtsextremen Gruppierung 'Junge Tat' für ihren Wahlkampf engagiert hatte. Der Hauseigentümerverband Winterthur zog daraufhin seine Unterstützung zurück und forderte Wegelin auf, sich von der Gruppierung zu distanzieren. Wegelin weigerte sich jedoch und betonte, dass sie sich von niemandem vorschreiben lassen wolle, mit wem sie zusammenarbeitet.
Am Dienstag trat sie an einer ausserordentlichen Generalversammlung der Partei von ihrem Amt zurück, wie es in der Mitteilung hiess. Der neue Interimspräsident Marco Graf wird die SVP Winterthur laut Mitteilung bis zur ordentlichen Generalversammlung 2024 führen.
03:31 Video Archiv: Wegelin lässt Amt wegen Verbindung zu «Junger Tat» ruhen Aus Schweiz aktuell vom 02.10.2023. abspielen. Laufzeit 3 Minuten 31 Sekunden. Der «SonntagsBlick» hatte Ende September publik gemacht, dass Wegelin zwei vorbestrafte Aktivisten der rechtsextremen «Jungen Tat» für ihren, letztlich erfolglosen, Nationalratswahlkampf in den sozialen Medien engagierte.
Dies tat sie jedoch nicht. Sie wolle sich von niemandem vorschreiben lassen, mit wem sie zusammenarbeite, betonte sie in einem Video. In Interviews sagte Wegelin, sie habe zum Zeitpunkt der Auftragsvergabe noch nie von der Gruppierung «Junge Tat» gehört. Die beiden jungen Männer seien ihr sympathisch gewesen und es habe Gemeinsamkeiten gegeben. In diesem Zusammenhang erwähnte sie die Corona-Pandemie und die Massnahmen des Bundes dagegen.
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