Gemäss Augenzeugenberichten bringen die Rapid Support Forces im Sudan wahllos Menschen um. Viele flüchten nach Tschad.
Was ist passiert? Die paramilitärische Gruppe Rapid Support Forces RSF bringt offenbar im Sudan, in der Region Darfur, Leute um. Gemäss Augenzeugenberichten sind Menschenrechtsaktivisten und Zivilisten in der Region West-Darfur wahllos getötet oder festgenommen worden. In den letzten Tagen sollen mehr als 800 Menschen bei Angriffen getötet worden sein, wie die UNO mitteilt.
Was sind die Hintergründe für diese Angriffe? Der Konflikt zwischen der offiziellen Armee und den paramilitärischen Kräften ist ein Machtkampf zwischen dem sudanesischen Machthaber Abdel Fattah al-Burhan und seinem bisherigen Vize Mohammed Hamdan Daglo, den die Rapid Support Forces RSF unterstützen. Die Angriffe in Darfur fänden durch die RSF, aber auch durch verbündete arabischstämmige Milizen statt, sagt SRF-Afrikakorrespondent Samuel Burri.
Wie ist die militärische Lage aktuell? Seitdem der Anführer der RSF seinen Bruder in die Region Darfur geschickt hat, hat die Miliz praktisch alle Städte in Darfur eingenommen. Die Region Darfur hat fast die Grösse Frankreichs. Warum greift die RSF Flüchtende an? Möglicherweise hätten sich unter den Flüchtlingen Kämpfer der Masalit – der anderen Ethnie – versteckt, erklärt Burri. Doch generell zielten die Angriffe auf Angehörige bestimmter Ethnien. Joseph Borrell, der EU-Aussenbeauftragte, hat denn auch am Sonntag vor einem Genozid in der Region gewarnt. Bereits vor 20 Jahren sind in der Region Darfur 100'000 Menschen in einem blutigen Krieg getötet worden.
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