In mehreren Gemeinden im Unterbaselbiet, darunter freisinnige Hochburgen, hat die Baselbieter FDP bei den Nationalratswahlen ein Debakel erlebt.
FDP-Kantonalpräsident Ferdinand Pulver stellt die Zusammenarbeit mit der SVP infrage, sollte deren Tonalität die FDP-Wählerinnen und -Wähler abschrecken.Man wolle den Sitz von Nationalrätin Daniela Schneeberger verteidigen und einen zweiten Sitz anstreben, hat der Baselbieter FDP-Präsident Ferdinand Pulver noch Ende Sommer angekündigt. Wenige Tage nach der Wahl sind die Töne zurückhaltender.
Im Unterbaselbiet gab es am Sonntag für die FDP nur wenige positive Ausreisser. In Reinach verlor sie nur 0,8 Prozent, in Birsfelden 1,6 Prozent, und auch in Pratteln fiel der Verlust mit 1,8 Prozent geringer aus als im kantonalen Durchschnitt. In Münchenstein legte der Freisinn sogar um 0,1 Prozent zu.
Aber die «geografisch perfekt gestaltete Liste» sei praktisch nicht möglich. Der FDP-Kantonalpräsident begründet es mit «fehlenden Zugpferden» aus dem Unterbaselbiet. «Vor vier Jahren hatten wir mit Balz Stückelberger aus Arlesheim und Christoph Buser aus Füllinsdorf dort sehr starke Kandidierende. Das hat sich direkt in den Stimmenzahlen niedergeschlagen.
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