Nie schön genug: Warum so viele Frauen ihren Körper verachten

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 Nie schön genug: Warum so viele Frauen ihren Körper verachten
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Überall ist Körper. Überall ist Bewertung. Kein Entkommen. Die deutsche Schauspielerin Saralisa Volm erzählt in ihrem Buch «Das ewige Ungenügend» die Geschichte ihres ambivalenten Verhältnisses zum eigenen Körper. Sie schreibt schonungslos über ihre Essstörung und was Körper mit Macht und Kapitalismus zu tun haben.

Lange Zeit will Saralisa Volm ihren Körper am liebsten loswerden. Er stört sie. Weil er nie gut genug ist. Als sie sieben ist, vergleicht sie mit anderen Mädchen, wie breit ihre Oberschenkel sind. Und obwohl sie selbst damals so dünn ist, dass ihre Eltern sie mit Kakao und süssen Frühstückspops vollstopfen, ist sie überzeugt: Ihre Beine sind zu dick.

Heute ist Saralisa Volm 38. Sie lebt in Berlin, ist Mutter von vier Kindern. Das Verhältnis zu ihrem Körper ist schwierig geblieben. Mittlerweile gefallen ihr auch die Körperteile nicht mehr, die sie früher wenigstens manchmal okay fand. Ihre Brüste hängen, an den Beinen sieht man Besenreiser, im Gesicht die ersten Falten. So sieht Volm sich selbst.

Den eigenen und andere Körper abwertenDieser Schönheitsdruck betrifft zwar auch immer mehr Männer. Bei Frauen aber ist er noch krasser. Denn die Körper von Frauen werden permanent bewertet – und zwar von Kindheit an.

«Wenn ich nicht das Gefühl habe, dass ich das Recht auf gleiche Bezahlung habe – weil ich nicht genüge –, dann werde ich das vermutlich nicht einfordern. Viele in unserer Gesellschaft profitieren also davon, dass Frauen das Gefühl haben, sie müssten mehr leisten. In diesem Sinn ist es wahnsinnig ‹praktisch›, dass Frauen sich selbst so verachten», so Volm.

03:56 Video Archiv: Wieso wir aufhören sollten, Körper zu werten Aus We, Myself & Why vom 16.10.2023. abspielen. Laufzeit 3 Minuten 56 Sekunden. So wie Volm sehen das viele Aktivistinnen. Deshalb gibt es mittlerweile eine weitere Bewegung: die sogenannte Body Neutrality. Der Gedanke dahinter: sich mehr auf das Miteinander fokussieren, weniger auf das Aussehen. Oder wie es Saralisa Volm formuliert: «Einfach den Körper Körper sein lassen.

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