PrinzAndrew konnte im Missbrauchsprozess durch einen Vergleich in Millionenhöhe einen Prozess verhindern. Nun muss ihm seine Familie finanziell unter die Arme greifen.
Er erhalte seit einiger Zeit keine öffentlichen Gelder mehr, hieß es.
Spekuliert wurde, ob die Queen bei der Vergleichszahlung ihrem Sohn finanziell unter die Arme greifen könne. Diese verfüge nicht nur über ein beträchtliches Privatvermögen, sondern beziehe neben ihren privaten Einkünften als Staatsoberhaupt auch Zuwendungen der öffentlichen Hand. In der britischen Bevölkerung wurden deshalb Forderungen laut, transparent zu machen, wie Prinz Andrew die Summe an Giuffre zahlen wolle."Es gibt ein Risiko, dass dies zulasten der Öffentlichkeit gehen wird", sagte der Labour-Abgeordnete Andy McDonald der BBC."Wir müssen genau wissen, woher das Geld kommt."hieß es, dass Prinz Charles seinem Bruder die Millionensumme geliehen haben soll. Dafür habe er sogar einen Kredit aufgenommen.
Giuffre hatte dem zweitältesten Sohn von Queen Elizabeth II. vorgeworfen, sie vor gut 20 Jahren als Minderjährige mehrfach sexuell missbraucht zu haben. Sie sei vom US-Geschäftsmann Jeffrey Epstein und dessen Ex-Partnerin Ghislaine Maxwell dazu gezwungen worden. Andrew wies die Vorwürfe strikt zurück.
Die Einigung sei allerdings"im Wesentlichen ein Eingeständnis, dass etwas passiert ist", beurteilte der Rechtsexperte und ehemalige US-Bundesanwalt Neama Rahmani den Fall. Es wirke nun so, als sei der Royal über Jahre nicht aufrichtig gewesen, als er kategorisch geleugnet hatte, Virginia Giuffre überhaupt zu kennen.