Das Neurotechnologieunternehmen Neuralink von Tech-Milliardär Elon Musk will das menschliche Gehirn mithilfe eines Chips direkt mit Computern vernetzen. Bislang forscht das Startup lediglich an Tieren. Doch das soll sich schon bald ändern. Freiwillige gibt es anscheinend genug.
Tech-Milliardär Elon Musk träumt davon, dass Gelähmte ihren Rollstuhl mit ihren Gedanken steuern oder Erblindete wieder sehen können. Diese Vision soll ein von dem Neurotechnologieunternehmen Neuralink entwickelten Hirnimplanat ermöglichen. Noch hat das 2016 gegründete Startup keine Chips in menschliche Gehirne implantiert.In den nächsten elf Jahren will Neuralink aber laut einem Bloomberg-Bericht mehr als 22.
Neuralink hatte im Mai diesen Jahres von den US-Behörden die Zulassung zu Tests bekommen. "Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass wir die Zulassung der FDA für den Start unserer ersten klinischen Studie am Menschen erhalten haben", teilte Neuralink damals bei Twitter mit. Die Genehmigung der Zulassungsbehörde FDA sei ein wichtiger erster Schritt.
"Das langfristige Ziel ist es, eine allgemeine Gehirnschnittstelle für Milliarden von Menschen verfügbar zu machen und das menschliche Potenzial zu erschließen und über unsere biologischen Fähigkeiten hinauszugehen", zitiert das Wirtschaftsportal DJ Seo, Mitbegründer von Neuralink und Vizepräsident für Technik.
Das Implantat soll zunächst bei Patienten mit Lähmungen aufgrund von Rückenmarksverletzungen oder amyotropher Lateralsklerose erprobt werden. Den Patienten soll nach Angaben von Neuralink ein Implantat in die Hirnregion eingesetzt werden, die den Bewegungswillen steuert. Das anfängliche Ziel bestehe darin, Menschen in die Lage zu versetzen, einen Computercursor oder eine Tastatur allein durch ihre Gedanken zu steuern.
Zu Hirn-Computer-Schnittstellen forschen seit Jahren mehrere Einrichtungen und Unternehmen. Im Juli hatte Konkurrent Synchron mitgeteilt, als erstes Unternehmen einem US-Patienten einen entsprechenden Chip im Gehirn implantiert zu haben. Die Computer-Hirn-Schnittstelle namens Stentrode kann laut dem Hersteller neuronale Signale empfangen und senden. Mit dem Implantat hätten die Patienten etwa Nachrichten verschicken und online einkaufen können.
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