Das Reederei-Imperium aus dem Binnenland Schweiz: Die sehr verschwiegene Familie Aponte beherrscht von Genf aus 20% des globalen Containerverkehrs auf See. Sie sind auf Position 5 der 300 reichsten Schweizer:innen.
Der Herr der sieben Meere respektive des Conrtainertransports darauf: Gianluigi Aponte und seine Familie beherrschen mit ihrer Reederei MSC von Genf aus einen Fünftel des Frachtverkehrs auf hoher See.Sie belegt Platz 5 der 300 Reichsten in der Schweiz: Die Reederei-Familie Aponte aus Genf. Ihr Vermögen wird auf 18 bis 19 Milliarden Franken geschätzt.Oberhaupt ist Gianluigi Aponte , er stammt ursprünglich aus Sorrento bei Neapel .
Sie verschifft 22 Millionen Container Fracht pro Jahr und beschäftigt 180'000 Mitarbeitende. Ein Fünftel der Seefracht weltweit ist in der Hand der Genfer Familie. So viel Marktmacht und Schiffe hat bisher keine andere Reederei. Neben dem Frachtgeschäft baute MSC auch das Kreuzfahrtgeschäft aus – dazu gehört auch eine Privatinsel auf den Bahamas.Gewinn und Umsatz von MSC sind Familiengeheimnis. Interviews geben Familien- und Firmenvertreter fast nie.
Schifffahrtsanalyst Jan Tiedemann bezeichnet diese Zahlen gegenüber SRF als plausibel. Besonders in den Jahren der Pandemie lief das Geschäft gut. Lieferengpässe trieben die Frachtraten und damit die Einnahmen in die Höhe."Die Pandemie und die Lieferengpässe haben dazu geführt, dass sich die Frachtraten extrem erhöht haben und die Reederei sehr viel verdient hat", sagt Schifffahrtsanalyst Jan Tiedemann.Mit den vollen Kassen ging MSC auf Einkaufstour.
Grossaktionär Klaus-Michael Kühne ärgerte sich öffentlich über die neue Konkurrenz direkt vor der Haustüre. Auch die Gewerkschaften haben keine Freude am Einstieg der Rekord-Reederei aus der Schweiz. Seit Wochen demonstrieren und streiken Hamburger Hafenmitarbeiter gegen den Deal. In trockenen Tüchern ist der Deal noch nicht, auch wenn die Genfer Reederei und die Stadt Hamburg inzwischen gut 86% der HHLA halten. Es braucht allerdings auch noch die Zustimmung von Behörden und der Hamburger Bürgerschaft.Nach den Boom-Jahren infolge Pandemie und Lieferengpässen hat sich das Frachtgeschäft in den vergangenen Jahren aber abgekühlt. Die Gewinne sprudeln nicht mehr so üppig. Den Drang nach Grösse dürfte dies kaum eindämmen.
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