Szene im Video: Illner spricht Lindner mit „Herr Habeck“ an - FDP-Mann reagiert schlagfertig
Nachdem die Ökonomin und „Wirtschaftsweise“ Veronika Grimm erklärte, dass sich die europäischen Unternehmen verändern werden müssen, um krisenfest zu bleiben, wandte sich die Moderatorin an Christian Lindner. Als Illner den Finanzminister anspricht, unterläuft ihr eine Namensverwechslung: „Wie wäre es, wenn wir den Leuten zumuten, über das Sparen nachzudenken, Herr Habeck? Entschuldigung, Herr Lindner! Pardon.
Doch Lindner reagiert humorvoll und nutzt die Chance, eine Spitze gegen den Wirtschaftsminister nachzuschieben: „Ja, ich verstehe. Jetzt verstehe ich, warum Sie Habeck sagen. Die ganze Liste dieser Verbote musste zu dieser falschen Ansprache führen.“Auch die Moderatorin nimmt die Situation mit Humor: „Ich wollte es gerade selbst sagen. Sie nehmen mir das nicht krumm.“ Christian Lindner reagiert umgehend, mit einem Lächeln auf den Lippen: „Nein, gar nicht.
Der Bundesfinanzminister erklärt im Anschluss, dass er ob der schwierigen Situation nicht die Ängste der Bundesbürger verstärken möchte. „Warum sollen wir den Leuten jetzt immer sagen, dass alles ganz schlimm ist. Ich glaube, die Menschen merken schon, was los ist.
Lindner nennt im selben Atemzug Themenbereiche, die seiner Meinung nach dringend angepackt werden müssen. Das seien etwa die Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren, mehr Investitionen in Bildung und Forschung, die Infrastruktur in Deutschland und die Entwicklung sauberer Technologien.
FDP-Mann Lindner hatte einen Tag zuvor die aktuellen Steuerzahlen für Deutschland vorgestellt. Der Staat wird in diesem Jahr voraussichtlich mehr als 40 Milliarden Euro mehr einnehmen als erwartet. Bis 2026 sind Mehreinnahmen von etwa 220 Milliarden Euro möglich.