Die Verletzung am böse ramponierten Knie könnte KTM-MotoGP-Testfahrer Mika Kallio für sechs Monate außer Gefecht setzen. Aber er will in spätestens drei Monaten wieder fahren.
Vor genau einer Woche stürzte Mika Kallio im zweiten freien Training auf dem Sachsenring in Kurve 8, er schlug samt seiner KTM RC16 in den Airfences ein und wurde dann im Klinikum Chemnitz mit einer niederschmetternden Diagnose geschockt: Innenband und hinteres und vorderes Kreuzband im rechten Knie gerissen.
Mika Kallio, zweifacher Vizeweltmeister flog noch am GP-Wochenende zurück nach Finnland, um sich von seinen Vertrauensärzten beraten zu lassen. «Ich werde mich am kommenden Dienstag in Finnland einer Operation unterziehen», erklärte Mika Kallio heute gegenüber SPEEDWEEK.com. «Nach der Operation müssen wir abwarten. Die Ärzte müssen danach beurteilen, wie der Eingriff verlaufen ist. Davon wird auch die Genesungszeit abhängen. Die Ärzte prophezeien, dass es bis zu sechs Monate dauern kann.
Aber als kampfstarker Rennfahrer will sich Mika mit dieser Vorhersage nicht abfinden. «Ich glaube, ich werde früher wieder auf meiner Rennmaschine sitzen; hoffentlich schon in drei Monaten. Das ist mein Ziel. Aber das bedeutet, dass ich auf den Österreich-GP in Spielberg auf jeden Fall verzichten muss. Auch der Wildcard-Einsatz in Aragón am 23. September wird schwierig», ahnt der KTM-Haudegen.
Der Finne hat erheblichen Anteil an der Schlagkraft der MotoGP-KTM. Für Red Bull-KTM bedeutet die Verletzung von Mika Kallio einen schweren Rückschlag. Das Testprogramm für die Saison 2019 droht zum Stillstand zu kommen.Bradley Smith könnte nach dieser Saison Testfahrer werden, wenn an der Genesung von Kallio Zweifel aufkommen. Kurzfristig könnte einmal Jonas Folger für einen MotoGP-Test zu Hilfe geholt werden.
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