Neuer Chef, tiefrote Zahlen oder Firma verkauft? Mit dem tagesaktuellen Wirtschafts-Ticker bleiben Sie über das Geschehen informiert. Die neuesten Meldungen aus der Schweizer Wirtschaftswelt.
Der Nutzfahrzeugmarkt «kehrt zu altbekannter Stärke zurück»: Wie Auto Schweiz am Donnerstag mitteilt, sind bis Ende September in der Schweiz und in Liechtenstein 31’025 Sachen- und Personentransportfahrzeuge neu in Verkehr gesetzt worden. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Plus von 16,9 Prozent.
Konkret hat Tesla im vergangenen Quartal zwar den Umsatz im Jahresvergleich um 9 Prozent auf 23,35 Milliarden Dollar gesteigert. Doch Analysten hatten im Schnitt mit gut 24 Milliarden gerechnet. Der Gewinn sank im Jahresvergleich um 44 Prozent auf 1,85 Milliarden. Besonders stark legten Preise für Tierfutter und Kaffee zu. Beim Tierfutter erzielte Nestlé ein Plus von 13,1 Prozent, der Umsatz von Kaffee nahm im hohen einstelligen Prozentbereich zu. Die bekannteste Kaffee-Marke Nespresso büsste jedoch leicht Umsatz ein und liegt nun bei 4,6 Milliarden.
Und so meldet Roche am Donnerstag zwar noch Verkäufe von 44 Milliarden Franken in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres. Das entspricht einem Minus von 6 Prozent . Doch gleichzeitig schreibt der Basler Pharmakonzern, ohne Covid-19-Produkte seien die Konzernverkäufe seit Januar um insgesamt 9 Prozent gestiegen.
Wie der in der Schweiz beheimatete, weltweit tätige Hersteller von Liften und Rolltreppen am Donnerstag mitteilt, ist der Umsatz von Januar bis September gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,7 Prozent auf 8,5 Milliarden Franken gestiegen. In Lokalwährungen legte Schindler derweil gar um 8,5 Prozent zu.
Wie gross der Camping-Boom ist, zeigt ein Blick auf das Jahr vor dem Coronaausbruch. Damals wurden auf den TCS-Campings per Ende September 595’000 Logiernächte gezählt. Dementsprechend erfreut zeigt man sich beim TCS: «Wir sind mehr als zufrieden mit dieser Saison», heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Bei diesem guten Wetter sei die Schweiz «das perfekte Ferienland».
Demnach wurde Gardiner Resources als neuer Besitzer im russischen Handelsregister eingetragen. Die ehemalige Sulzer-Gesellschaft bietet Unterhalts- und Reparaturdienstleistungen für Turbomaschinen, Generatoren und Motoren an. Zudem baut die Swisscom ab November ihr Streaming-Angebot aus. Einerseits wird neu auch Disney+ auf die Box aufgeschaltet. Andererseits wird ein Kombi-Angebot namens «Blue Super Max»lanciert. In diesem sind für knapp 300 Franken pro Jahr die Dienste Disney+, Paramount+, Sky Cinema und Blue Max inkludiert. Laut Swisscom entspricht der Preis einer Ersparnis von mehr als 35 Prozent gegenüber dem separaten Abonnieren der genannten Dienste.
Kürzlich hat Cicor eine strategische Allianz mit der französischen Clayens-Gruppe bekannt gegeben. Dies eröffne Cicor das Potenzial, zusätzliche Aufträge für intelligente Drug-Delivery-Systeme sowie für andere medizinische und industrielle Anwendungen zu gewinnen.Vegetarische und vegane Alternativen sind oftmals teurer als vergleichbare Produkte tierischer Herkunft. Das will der Discounter Lidl in Deutschland nun ändern.
Mit der Preissenkung will der Discounter explizit nicht nur Vegetarierinnen und Veganer ansprechen, sondern auch sogenannte Flexitarier – also Leute, die nur gelegentlich Fleisch essen, oft aus gesundheitlichen oder ökologischen Gründen. Dieser Kapazitätsausbau erfolge in Zusammenarbeit mit einem Hersteller und werde die Produktion von Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten «verbessern», schreibt Lonza. Den Namen des «langjährigen Partners» nennt Lonza nicht, ebenso wenig die Investitionshöhe. Klar ist jedoch, dass das Unternehmen damit rechnet, bis zur Inbetriebnahme der neuen cGMP-Abfüllanlage 2027 zusätzliche 115 Arbeitsplätze im Fricktal zu schaffen.
Wo die erste Filiale in der Schweiz eröffnet wird, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Ein Indiz könnte eine Stellenausschreibung sein, die vor kurzem geschaltet wurde. Darin suchte die hiesige Franchisenehmerin Mitarbeitende für einen Standort in Schaffhausen.
Wer ein Dokument zur Unterzeichnung auf Papier erhält, hat laut Swisscom zudem die Möglichkeit, dieses gleich einzuscannen. Das unterzeichnete Dokument könne anschliessend mit Interessierten geteilt werden. In die Zukunft blickt das Unternehmen derweil verheissungsvoll. «Die Geschäftsdynamik erlaubt nun die Festlegung neuer, ehrgeiziger, mittelfristiger Ziele», schreibt Easyjet. Nebst neuen Flugzeugbestellungen solle darum auch die Dividendenausschüttung an die Aktionäre wieder aufgenommen werden. Diese war als Folge der Coronapandemie eingestellt worden.
Trotz Umsatzeinbussen verströmt das Unternehmen mit Hauptsitz in Vernier bei Genf Zuversicht. In einem «für einige Schlüsselmärkte und Segmente nach wie vor schwierigen operativen Umfeld» habe Givaudan «die gute Geschäftsdynamik beibehalten und die Produkt-Pipeline, den Geschäftsbetrieb sowie die globale Lieferkette auf einem hohen Niveau aufrechterhalten».
«Allen betroffenen Mitarbeitenden wird ein Jobangebot unterbreitet», schreibt Coop in der Mitteilung vom Mittwoch. Somit soll es zu keinen Entlassungen kommen. Auch für die Kunden und Kundinnen soll sich nichts ändern: «Interdiscount übernimmt sämtliche Verpflichtungen von Microspot.ch wie etwa offene Bestellungen, Garantie- und Reparaturleistungen.»
Mit 78 Staaten tauschte die Schweiz die Daten gegenseitig aus. Von 25 Staaten erhielt die Schweiz Informationen, versandte jedoch keine. Bei 13 Staaten war der Grund, dass diese die internationalen Anforderungen an die Vertraulichkeit und Datensicherheit noch nicht erfüllen. 12 Staaten verzichteten freiwillig auf eine Datenlieferung.
Die nun bestellten Züge sollen voraussichtlich ab 2028 auf der Kamptalbahn zum Einsatz kommen. Die Kamptalbahn ist eine seit 1889 bestehende, eingleisige, nicht-elektrifizierte, 43,8 Kilometer lange Regionalstrecke in den niederösterreichischen Bezirken Krems-Land und Horn. Mit den Batteriezügen von Stadler wollen die ÖBB Dieselzüge ablösen und damit einen weiteren Schritt machen zur Dekarbonisierung des Schienenverkehrs.
Um den Herausforderungen des Fachkräftemangels entgegenzuwirken, rät PwC zur «Entwicklung einer klaren und strategischen Personalpolitik». Zudem seien Massnahmen zur Effizienzsteigerung «unerlässlich». Für den Geschäftsalltag hat das Beratungsunternehmen zudem zehn Handlungsimpulse erarbeitete, die Behörden und Verwaltungen helfen sollen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Dabei konnte gerade die Ostschweiz im September am stärksten profitieren – mit einem sagenhaften Plus von 93 Prozent mehr Eintritten im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auf dem Treppchen liegen hier die Zentralschweiz sowie die Waadtländer und Freiburger Alpen abrufbar waren. Nach Herkunft betrachtet bleiben europäische und amerikanische Filme mit 39 respektive 41 Prozent auf VoD-Plattformen dominant. Trotz steigendem Angebot aus Europa bleiben bei Usern US-Filme besonders gefragt mit bis zu 79 Prozent je Kategorie. Schweizer Filme dagegen machten laut BFS auch 2022 weniger als 3 Prozent des Angebots aus und generierten knapp 1 Prozent der VoD-Abrufe.
Wie es im Bericht weiter heisst, zwinge die Gesetzgebung chinesische Firmen dazu, ihre Daten mit chinesischen Behörden und Geheimdiensten zu teilen. In Belgien wird befürchtet, dass «China die Absicht und die Fähigkeit» habe, diese Daten für nicht-kommerzielle Zwecke zu nutzen. Ein mögliches Spionagerisiko bezieht sich auf eine Software zur Rationalisierung von Logistikverfahren.
Doch auch die neue Buchungsplattform hat gleich mehrere Haken, wie ein Selbstversuch zeigt. Gerade für günstige Angebote wie Spartickets wird zusätzlich eine Hotelbuchung verlangt. Ansonsten kostet das günstigste Billett nach Tests von CH Media bisweilen sogar mehr als ein reguläres Bahnticket. Das Unternehmen Railtour Suisse gehört mehrheitlich der Touristik Suisse SA und seit einem Jahr zu einem Drittel der ÖBB-Tochter Rail Tours. Mit der Beteiligung der Österreichischen Bundesbahnen hofften damals beide Unternehmen, Railtour Suisse den Zugang zu einem neuen Kundenstamm bieten zu können. Andererseits sollte damit der Ausbau des IT-Know-Hows für den Vertrieb von Bahnreisen steigen.
Bei der Migros ist es derweil etwas komplizierter. «In der Regel bleiben Filialen an Sonntagen geschlossen», schreibt eine Sprecherin auf Anfrage. Ausnahmen bilden ebenfalls Filialen an Bahnhöfen und in Tourismusgebieten. Für die Öffnungszeiten der einzelnen Filialen der grössten Detailhändlerin des Landes sind jedoch die regionalen Migros-Genossenschaften zuständig.
Und auch Lambrechts Nachfolger steht bereits in den Startlöchern: Volker Cwielong ist vom Verwaltungsrat ab April 2024 zum neuen CEO ernannt worden, wie das Unternehmen am Donnerstag weiter mitteilt. Der 46-Jährige führt aktuell den Geschäftsbereich Purem des deutschen Automobilzulieferers Eberspächer.
Die Sandoz-Aktie startete am Mittwochmorgen mit einem Kurs von 24 Franken und schloss leicht darüber. Das Unternehmen wurde somit mit rund 10,3 Milliarden Franken bewertet. Dieser Wert liegt unter den Erwartungen der Analysten, die mit einer Marktkapitalisierung von 15 bis 20 Milliarden Franken gerechnet hatten. Das ausgegebene Aktienkapital besteht aus 431'000'000 Namenaktien zu einem Nennwert von je fünf Rappen.
Balzli, geboren in Hamburg und aufgewachsen in Luzern, studierte Volks- und Betriebswirtschaft in Bern und Paris und wandte sich nach dem Studium dem Wirtschaftsjournalismus zu. Nach Stationen in der Schweiz – bei der «Handelszeitung», der «SonntagsZeitung» und bei «Facts» – stiess Balzli 2001 als Redaktor zum Hamburger Nachrichtenmagazin «Der Spiegel». Von 2010 bis 2013 war Balzli Chefredaktor bei der Schweizer «Handelszeitung».
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