Was lecker ist, kann den Zähnen schaden. Wie ein Zahn richtig sauber wird, haben Zahnärzte in den Zeiten vor Corona oft gezeigt. Doch seit der Pandemie ist das Thema aus dem Fokus geraten.
belegten. Im Schuljahr 2020/21 seien es nur noch rund 93.500 gewesen. In den Kindertagesstätten sank im selben Zeitraum die Zahl von rund 76.000 Stempelkarten auf 58.750. Weniger Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt, keine Präventionsarbeit in den Einrichtungen - laut LAGZ ist das ein erhebliches Risiko für die Zahngesundheit.
"Schulschließungen, Homeschooling und Ausgangsverbote führten zum kompletten Verlust jeglicher Gruppendynamik", so das Fazit des Vereins, bei dem sich gesetzliche Krankenkassen, zahnärztliche Institutionen und ehrenamtliche Zahnärzte um die Prophylaxe in Kitas und Schulen kümmern. "Zahnarztbesuche wurden vermieden und nur schmerzbedingt durchgeführt." Präventiv habe weder in Gruppen noch individuell unterstützt werden können.
Zur Aufklärung über das Zähneputzen und zahngesunde Ernährung möchte die Landesarbeitsgemeinschaft für Zahngesundheit wieder Zahnärzte in Schulen und Kitas schicken. Pandemiebedingt war zudem das gemeinsame Zähneputzen etwa in Kitagruppen nach Angaben der Bayerischen Landeszahnärztekammer vielfach entfallen. "Die zahnmedizinische Gruppenprophylaxe trägt entscheidend dazu bei, dass sehr viele Kinder in Deutschland kariesfrei sind.