Maverick Viñales spricht bei den Kollegen von «The Race» über die Unterschiede von japanischen und italienischen Herstellern. Außerdem äußert er sich auch über seine Weggefährten bei Yamaha.
Bis zu seinem Engagement beim Aprilia Racing Team Gresini fuhr Maverick Viñales in der MotoGP-Klasse ausschließlich für japanische Hersteller. 2015 und 2016 kämpfte er für das Team Suzuki Ecstar um Punkte, danach viereinhalb Jahre für Yamaha. Beim Werksteam um den späteren Weltmeister Fabio Quartararo musste Vinales gehen, weil er in Österreich versucht haben soll, sein Motorrad mutwillig zu zerstören.
Der Spanier spricht zwar nicht über den Vorfall, aber dennoch nimmt er noch einmal Bezug auf seine ehemaligen Weggefährten: «Ich möchte nur gute Worte über sie verlieren, denn ich habe nichts Schlechtes zu sagen. Am Ende konnte man sehen, dass das Motorrad auf einem tollen Niveau war. Ich habe immer gesagt, dass das Motorrad fantastisch ist.»
Allerdings konnte es Viñales zu selten umsetzen. Acht Siege standen nach seiner Zeit bei Yamaha zu Buche. Mal war er unschlagbar, ein anderes Mal fuhr er nur hinterher oder war sogar abgeschlagener Letzter. «Wir wussten nicht genau, warum wir die Maschine nicht zum Laufen gebracht haben. Ich wurde verrückt. Am Ende diese Herausforderung nicht für mich geschaffen, deswegen habe ich eine andere echte Herausforderung angenommen.
Nach ein paar Wochen Pause heuerte er bei Aprilia an und holte insgesamt elf Punkte. Die Umstellung fiel ihm nicht leicht, wie Viñales erzählt: «Ein italienisches Team ist ganz anders als ein japanisches. Ehrlich gesagt hatte ich schon immer ein gutes Verhältnis zu japanischen Herstellern, denn ich liebe das Essen, die Kultur, die Orte, die Art und Weise, wie sie sind - ruhig, systematisch. Da passt man sich an.
Einfach wird es auch beim neuen Arbeitgeber nicht, denn mit Aleix Espargaró teilt Viñales die Box mit einem Aprilia-Insider. Der spanische Landsmann holte in Silverstone sein erstes Podest mit dem Werk aus Noale. Vinales sagt über die Zukunft: «Irgendwie möchte ich diesen Prozess erleben, wieder ein Werk an die Spitze zu bringen, wie wir es in der Vergangenheit bei Suzuki geschafft haben. Es ist eine andere Herausforderung. Aber es ist eine, die mich motiviert.
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