DTM-Champion Thomas Preining wird Anfang November in Bahrain sein Debüt in Porsches LMDh-Boliden geben: Was dahinter steckt und was seine Pläne für 2024 sind
Nächstes Highlight für DTM-Champion Thomas Preining: Der Österreicher, der am Wochenende in Hockenheim den Porsche-Triumph perfekt machte und seinen ersten Titel holte, sitzt - wie Motorsport-Total.com richtig vermutet hat - am 5. November beim Rookie-Test der WEC in Bahrain erstmals in Porsches LMDh-Boliden.
Insgesamt sind 18 Autos - darunter neun Hypercars - am Start. Aber bedeutet das, dass sich Werksfahrer Preining nach seinem Triumph in der zweiten DTM-Saison Chancen ausrechnen darf, 2024 in den Prototypen-Kader für die WEC aufzusteigen?Vor einem Jahr ließ Preining keinen Zweifel daran, dass ihn das Thema interessiere:"Sicher habe ich den Traum, dass ich irgendwann den Gesamtsieg in Le Mans und in Daytona hole.
Preinings Speed ist zwar unbestritten, er verfügt aber - abgesehen von einem Class-1-Test im Jahr 2018 mit HWA - über keine Prototypen-Erfahrungen. Und auch seine bislang letzten Formelsport-Einsätze stammen abgesehen vom Formel-E-Test im Porsche im Jahr 2020 aus der Formel 4 im Jahr 2016.
Am Ende liege der Ball aber bei Porsche."Die Fahrer sind bei Porsche angestellt. Und auch heute noch müssen die Angestellten machen, was die Chefs sagen", schmunzelt Olaf Manthey.