Liverpool gegen Manchester City - ein Blick voraus auf das Topspiel der Premier League unter statistischen Aspekten.
Defense wins Championships, heißt es. Geht es danach, befindet sich aus dem Top-Trio in England aktuell der FC Arsenal auf Meisterschaftskurs, denn der Tabellendritte hat mit 23 Gegentoren zwei weniger als Spitzenreiter Liverpool und der wiederum zwei weniger als Manchester City, das zudem sogar die wenigsten Treffer erzielt hat , hinter den Reds , erst recht hinter den Gunners .
Doch das nur nebenbei. Hier soll es um Fakten gehen, die man nicht an der Tabelle ablesen kann, die aber doch einen Hinweis auf das liefern können, was am Sonntag in Anfield zu erwarten ist. Zum Beispiel sollte man nicht erwarten, dass der Meister trotz einer bekanntlich nicht sonderlich tiefen Kette der Gastgeber oft ins Abseits laufen wird. Die 28-mal, in denen Angriffe der Skyblues deswegen zurückgepfiffen wurden, sind doppelt bemerkenswert.
Liverpool indes, und das wird auch im Topspiel so sein, definiert sich über Wege in die Box. Schnell, direkt. Sie drangen bereits 1010-mal in den gegnerischen Strafraum ein .
Und wie sieht’s mit der Qualität der Chancen, dem xG-Wert aus? Unter diesem Aspekt wird es besonders spannend, denn Liverpool hält daheim den Top-Wert der Liga , ManCity jedoch in der Fremde . Und zu genau dieser Konstellation kommt es am Sonntag. Die Reds trafen damit übrigens 37-mal in Anfield, City 28-mal auswärts. Dort spielen sich die Citizens sogar noch deutlichere Möglichkeiten heraus als im Etihad Stadium.
Doch ein letzter Fakt verspricht noch mehr Spannung: Zum nun sechsten Mal hat Liverpool nach 27 Spielen mindestens 64 Treffer erzielt. In drei der fünf bereits abgeschlossenen Saisons wurde Liverpool am Ende Meister . In den übrigen zwei Spielzeiten, 2014 und 2022, stemmte den Meisterpokal am Ende Manchester City in die Luft. Jedenfalls nicht: Arsenal …