Leichtathletik-Sensation! Aus der Rente an die Spitze
Sie verabschiedete sich vom Profi-Sport und machte nur noch „ein, zwei Mal die Woche Sport“, wie sie verriet.Im vergangenen Jahr startete sie den kompletten Neuanfang. Sie verließ ihre Heimat in Schleswig-Holstein und zog nach Stuttgart. Dort fand sie zu ihrem Sport zurück und wurde beim ansässigen Verein LG Leinfelden-Echterdingen Trainerin im Stabhochsprung.
Zwei Wochen später nahm Knäsche an der deutschen Hallenmeisterschaft teil und verpasste den Sieg lediglich wegen der mehr benötigten Versuche. Am Ende war sie von ihrem Coup offenbar bei weitem nicht so überrascht wie die Öffentlichkeit, wie sie im Anschluss erklärte.
„Als wir überlegt haben, ob es Sinn macht wieder zu springen, war die Regel, die wir aufgestellt haben: ‚Nur Springen wenn es Spaß macht‘ - ansonsten es einfach sein lassen. Das macht es leichter und nimmt den Druck raus“, sagte sie nach ihrem Gold-Coup.