Die Berner Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren gegen Dadvan Yousuf eröffnet. Im Raum steht der Verdacht des gewerbsmässigen Betrugs. Der Krypto-«King» soll Geld veruntreut haben.
Schon lange hatte die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern Vorabklärungen im Fall Dadvan Yousuf aufgenommen. Nach weiteren Ermittlungen hat sie am 3. Mai nun formell eine Strafuntersuchung eröffnet. Dies sagt Christof Scheurer, der Informationsbeauftragte der Staatsanwaltschaft, auf Anfrage von «SRF Investigativ».
Gerangel um ZuständigkeitDass es jetzt trotz des Verdachts des Staatsanwalts Monate gedauert hat, bis dieser formell eine Strafuntersuchung eingeleitet hat, liegt darin begründet, dass sich die Berner Staatsanwaltschaft nicht für den Fall zuständig sah. Wegen der Art der mutmasslichen Delikte und der internationalen Dimension der Geschäfte wollte er das Verfahren der Bundesanwaltschaft übergeben.
Yousuf lancierte auch eine eigene Kryptowährung – den Dohrnii-Token. Bei Investoren warb er, Dohrnii sei die nächste grosse Kryptowährung und werde ihnen grosse Gewinne bescheren. So, wie ihn der Bitcoin zum Multimillionär gemacht habe. Auf Anfrage von SRF sagt Yousufs Anwalt, sein Mandant weise die Vorwürfe vollumfänglich zurück und werde im Rahmen der Untersuchungen seine Unschuld beweisen. Yousuf habe sich nicht strafbar verhalten, so sein Anwalt.
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