Im Krieg gegen die russischen Truppen hat die Ukraine den Westen erneut zur Lieferung schwerer Waffen aufgerufen.
Militärische AktionenUkrainische Truppen geraten im Osten des Landes immer stärker unter Druck. Nach russischen Angaben ist die strategisch wichtige Stadt Lyman erobert worden. Der Eisenbahnknotenpunkt sei unter Kontrolle der russischen Truppen. Das ukrainische Militär räumte am Samstag einen Rückschlag im Kampf um die Stadt im Donbass ein.
Derweil hat die Ukraine den Westen erneut mit Nachdruck zur weiteren Lieferung schwerer Waffen aufgerufen. Berater von Präsident Wolodimir Selenski nannten konkret Mehrfachraketenwerfer und Antischiffsraketen. Damit liesse sich auch die Blockade ukrainischer Häfen durchbrechen, hiess es. Am Mittwoch noch hatte Selenski betont, er sei zu direkten Gesprächen mit Wladimir Putin bereit – dies unter der Bedingung, dass sich die russische Armee in diejenigen Gebiete zurückziehe, in denen sie vor Kriegsbeginn Ende Februar war. «Die Ukraine kämpft, bis sie ihr gesamtes Territorium zurück hat», bekräftigte Selenski am Rande des Weltwirtschaftsforums WEF in einer erneuten Videoschaltung.
Scholz und Macron forderten Putin auch dazu auf, den Getreideexport aus den durch die russische Marine blockierten Häfen der Ukraine zu ermöglichen. Dort können 25 Millionen Tonnen Grundnahrungsmittel nicht verschifft werden, die im Nahen Osten und Afrika dringend gebraucht werden. Putin nannte als Bedingung für eine Aufhebung der Blockade allerdings eine Abschwächung oder Aufhebung der Sanktionen des Westens gegen Russland.
Passend zum Thema KriegsopferGetötete Armee-Angehörige: Ein genaues Bild über Todesopfer – sowohl auf russischer wie auf ukrainischer Seite – gibt es nicht. Die Angaben und Schätzungen gehen weit auseinander. Die Nato geht davon aus, dass mittlerweile zwischen 7000 und 15'000 russische Armeeangehörige ihr Leben verloren haben. Die Ukraine gibt die Zahl deutlich höher, mit über 27'000 getöteten russischen Soldaten, an.
Zivile Opfer: Laut dem UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte haben Beobachter bislang 4031 getötete Zivilisten verifiziert , davon 261 Kinder. Das UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte schreibt in seinem Bericht vom 27. Mai, man gehe davon aus, dass die tatsächlichen Zahlen erheblich höher seien.
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