Italien reaktiviert Kohlekraftwerke

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Früher Libyen, nun Russland: Italien hat sich in seinem Energiehaushalt politisch erpressbar gemacht. Nun sucht es verzweifelt nach neuen Quellen und findet auf die Schnelle nur schlechte, schreibt OliverMeiler

vor ein paar Tagen,"werden wir einen kalten Herbst erleben." Das war buchstäblich gemeint, aber auch metaphorisch fürs Große und Ganze.

Den Italienern wird gerade erst richtig bewusst, wie stark sie sich abhängig gemacht haben von Gaslieferungen aus dem Ausland, vor allem aus Russland. Und da sie mit dem Gas nicht nur heizen und kochen, sondern durch Verbrennung auch einen beträchtlichen Teil ihres Elektrizitätsbedarfs generieren, ist die Sorge nun, da dersicher gewähnte Gewissheiten erschüttert, vielleicht noch größer als in anderen Ländern.

Premier Mario Draghi sagte neulich im Parlament, es sei nicht ausgeschlossen, dass der Gasverbrauch rationiert werden müsse, zumindest für die Industrie. Man bezahle nun halt für kurzsichtige Strategien, für den Ausverkauf der eigenen Autonomie, für einen mangelhaften Energiemix.

fast zwei Mal so viel Gas wie vor vier Jahrzehnten, produziert aber nur noch 3,5 Milliarden Kubikmeter selbst., Algerien , Aserbaidschan , Libyen , um nur die großen Lieferanten zu nennen. Katar schickt Flüssiggas auf Frachtern, das an drei italienischen Standorten in Gas verwandelt wird. In den Lagern von Livorno, Panigaglia und Cavarzere liegt dann auch der Großteil der Reserven der Italiener.

Viel ist das nicht: Würden morgen alle Gaslieferungen aus dem Ausland gestoppt, reiche es für acht Wochen, sagt Roberto Cingolani, der Minister für den ökologischen Umbau. Natürlich versuchen die Italiener nun, die bestehenden Kanäle noch besser zu nutzen und die Einfuhrmengen aus nicht-russischen Quellen zu erhöhen, um sich möglichen Erpressungen aus Moskau zu entziehen. Sie tun das auf eigene Faust, damit es vielleicht etwas schneller geht.

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