Im Nahen Osten ist die angespannte Lage zwischen Israel und Palästina eskaliert. Alle Neuigkeiten und Reaktionen dazu erfahren Sie in unserem Newsblog.
Israel hat nach dem verheerenden Grossangriff der islamistischen Hamas eine komplette Abriegelung des Gazastreifens angeordnet.Es ist die grösste Mobilmachung der Geschichte Israels in so kurzer Zeit.In einem Gespräch mit dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan nach Angaben aus Ankara sein Angebot wiederholt, nach dem Angriff islamistischer Hamas-Terroristen auf Israel als Vermittler aktiv zu werden.
Nach israelischen Angaben haben die Streitkräfte 1'500 Terroristen auf israelischem Gebiet getötet. Al-Arouri bekräftigt, dass Verhandlungen über einen Gefangenenaustausch erst nach dem Ende der Kämpfe stattfinden werden, und fügt hinzu, dass die Terrorgruppe in der Zwischenzeit einen Verteidigungsplan ausgearbeitet habe, der «viel stärker» sei als der Offensivplan, und dass sie darauf vorbereitet sei, auf jede Aktion Israels zu reagieren.
Die Mitglieder der Gruppierung, die von EU, USA und Israel als Terrororganisation eingestuft wird, hätten sich auf eine lange Dauer der «Operation» eingestellt. «Wir haben genug Waffen und Ausrüstung, um uns der Besatzungsmacht zu stellen», sagte Barakeh. Die israelische Armee sei von der Hamas besiegt worden - sie habe sich als «Papiertiger» herausgestellt.
Die Hamas habe unter dem Küstengebiet ein Netzwerk von Tunneln angelegt, erklärte Armeesprecher Jonathan Conricus. Das seien keine Bunker für die Zivilbevölkerung, die Tunnel dienten ausschliesslich der Hamas und ihren terroristischen Zielen. «Das ist das, was wir angreifen», sagte der Armeesprecher. Es gäbe keine «Flächenbombardements».
Grund für die israelischen Angriffe bei Rafah dürften Tunnel unter der Grenze nach Ägypten sein. Es wird davon ausgegangen, dass durch sie auch Waffen geschmuggelt werden. US-Aussenminister Antony Blinken, der am Donnerstag in Israel eintraf, betonte, auch die USA führten Gespräche über die Öffnung von Rafah.
Nach Angaben der Hamas versucht Katar auch zu vermitteln, um einen Austausch israelischer Geiseln und palästinensischer Häftlinge in israelischen Gefängnissen zu erreichen. Die Hamas hat etwa 150 Menschen in den Gazastreifen verschleppt, darunter mindestens fünf Deutsche.Israel hat Deutschland um Munition für Kriegsschiffe gebeten. Das sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius .
Auch in den drei Gemeinden She’ar Yashuv, Hagoshrim und Dafna im Norden sollen Raketenalarme ertönt worden sein. Es liegen jedoch noch keine unmittelbaren Berichte über Einschläge oder Abfangvorgänge vor.Die Zahl der bei Luftangriffen Israels im Gazastreifen getöteten Palästinenser ist auf mindestens 1417 gestiegen. Darunter seien 248 Frauen sowie 447 Minderjährige, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag in Gaza mit.
Die IEA, ein Verbund grosser Industrieländer einschliesslich Deutschland, hält strategische Rohölreserven vor und kann daraus Mengen freigeben, um Versorgungsengpässe zu verhindern. Nach dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs etwa gab die IEA Reserven frei, um den Ölpreisanstieg abzumildern.US-Aussenminister Antony Blinken hat bei seinem Besuch in Israel angesichts der Angriffe der Hamas über seine eigene Familiengeschichte gesprochen.
Mit der Schliessung des Grenzübergangs Rafah gibt es für die Menschen im Gazastreifen derzeit keine Möglichkeit, das Gebiet zu verlassen. Nach Angaben des ägyptischen Aussenministeriums sollen Länder und Organisationen, die Hilfe für die Palästinenser im Gazastreifen leisten wollen, Lieferungen an den Flughafen Al-Arisch nahe der Grenze zu Israel zu senden.
China hat seit dem Angriff vom Wochenende eine Verurteilung der Hamas vermieden. Alle Beteiligten sollten «Zurückhaltung üben, das Feuer sofort einstellen, die Zivilbevölkerung schützen und sicherstellen, dass sich die Situation nicht weiter verschlechtert». Mit Blick auf israelfeindliche Länder wie den Iran hiess es, Verbündete hätten deutlich gemacht, dass keine Nation oder Organisation es versuchen sollte, die Situation auszunutzen oder sie eskalieren zu lassen. Eine Reihe von Nato-Staaten habe zudem erklärt, dass sie Israel bei den weiteren Reaktionen auf die Situation praktische Unterstützung leisteten. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sagte: «Israel steht nicht allein.
US-Präsident Biden nannte den Hamas-Angriff «den tödlichsten Tag für Juden seit dem Holocaust». Gleichwohl appelliere er an Netanjahus Regierung, bei der Gegenreaktion Augenmass zu bewahren, wie er bei einem Treffen mit führenden Vertreterinnen und Vertretern jüdischer Gemeinden in Washington betonte.Israel reagiert seit den Massakern mit schweren Luftangriffen auf den Gazastreifen.
Das Schicksal des Landes stehe auf dem Spiel. Die im Gazastreifen herrschende, islamistische Hamas habe bei den Angriffen auf Israel Menschen enthauptet, Frauen vergewaltigt und Menschen bei lebendigem Leib verbrannt, sagte Netanjahu. Die Unterstützung der USA sei entscheidend für den Kampf Israels gegen die islamistische Organisation, hob er auch hervor.
Am Morgen hatte die Organisation erst neun Todesfälle unter UN-Mitarbeitern gemeldet. Das Hilfswerk erinnerte daran, dass Zivilisten grundsätzlich in Konflikten geschützt werden müssten. «Wir rufen zu einem Ende der Kämpfe auf, um weitere zivile Opfer zu vermeiden», teilte das Hilfswerk mit. Terroristen im Auftrag der dort herrschenden Islamistenorganisation Hamas hatten am Samstag ein Massaker unter israelischen Zivilisten in Grenzorten und auf einem Musikfestival angerichtet. Es war das schlimmste Blutbad der israelischen Geschichte.
Aus Furcht vor einer möglichen militärischen Eskalation zwischen der schiitischen Miliz Hisbollah und dem israelischen Militär haben bereits viele Libanesen im Süden des Landes die Flucht ergriffen. Mehrere Dörfer waren am Mittwoch Augenzeugen zufolge wie ausgestorben. Bewohner aus der Hafenstadt Tyros fühlten sich an vorige schwere Konflikte mit Israel erinnert.
In einem anderen Kibbutz hätten Soldaten einen Terroristen in einem Luftschutzbunker «neutralisiert» und einen jungen Zivilisten gerettet. Unklar war zunächst, ob der militante Palästinenser ihn als Geisel genommen hatte. Die israelische Armee teilte mit, Soldaten in der Gegend hätten von Schüssen berichtet. Der Vorfall werde untersucht. Unklar war zunächst, ob die Getöteten einer militanten Gruppierung angehört hatten. Damit sind seit Samstag bei mehreren Vorfällen 25 Palästinenser im Westjordanland getötet worden.
Rafah ist der einzige Grenzübergang vom Gazastreifen nach Ägypten. Alle anderen Grenzübergänge gehen nach Israel. Sämtliche, auch der ägyptische Übergang sind zur Zeit geschlossen. Alrifais Büro ist in Amman in Jordanien. Eine Reisegruppe aus Buochs war mitsamt Gemeindepräsident und Pfarrer zur Zeit des Hamas-Angriffs in Israel. Die Gruppe soll nun mit verschiedenen Flug-Verbindungen zurück in die Schweiz kommen.
Das erste Mal seit dem zweiten Libanon-Krieg 2006 verlegte das Galiläa-Krankenhaus in Naharija im Norden des Landes Patienten in sein unterirdisches Notfallkrankenhaus. Die Klinik verwies dabei auf Anweisungen des Gesundheitsministeriums und der Armee. Auch das Krankenhaus Tel Haschomer bei Tel Aviv brachte nach eigenen Angaben die Frühchenstation und die Kinder-Intensivstation im Untergrund unter.
Der Terrorakt der Hamas sei durch nichts zu rechtfertigen und habe nichts mit den legitimen Bestrebungen des palästinensischen Volkes zu tun, so die Deutsche. «Unsere humanitäre Unterstützung für das palästinensische Volk wird nicht infrage gestellt», sagte von der Leyen. Dennoch müssen EU-Hilfsgelder nun genau überprüft werden. Europa stehe Israel zur Seite und unterstütze dessen Recht auf Selbstverteidigung.
Auf dem Profil von X, wo über Massnahmen zur Plattform-Sicherheit informiert wird, hatte es am Montag geheissen, man sei am Wochenende gegen «zehntausende» Beiträge vorgegangen, mit Darstellung von Gewalt oder Hassrede vorgegangen. Auch seien neu geschaffene Accounts mit Verbindungen zur Hamas entfernt worden.
Er wolle Musk an die neuen EU-Gesetze erinnern, die für grosse Online-Plattformen gelten - nämlich, dass klar sein müsse, welche Inhalte erlaubt seien und welche nicht. «Dies ist besonders wichtig, wenn es um gewalttätige und terroristische Inhalte geht, die auf Ihrer Plattform zu kursieren scheinen», schrieb Breton. Ausserdem müssten solche Inhalte schnellstmöglich gelöscht werden.
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