Im Nahen Osten ist die angespannte Lage zwischen Israel und Palästina eskaliert. Alle Neuigkeiten und Reaktionen dazu erfahren Sie in unserem Newsblog.
Israelische Städte sind am Samstag weiter vom palästinensischen Gazastreifen aus beschossen worden. In den Ortschaften im Grenzgebiet zu dem Küstenstreifen heulten mehrmals Warnsirenen, wie die israelische Armee mitteilte. Auch im Grossraum Tel Aviv gab es erneut Raketenalarm, ebenso in der Küstenstadt Aschkelon. In der Wüstenstadt Beerscheva wurde nach Polizeiangaben ein Gebäude durch eine Rakete getroffen.
Die Organisatoren riefen in Zürich im Vorfeld dazu auf, nur Palästina-Flaggen mitzubringen. Antisemitische Äusserungen seien strikt verboten.Viele Tausend pro-palästinensische Demonstranten haben sich am Samstag an einem erneuten Grossprotest in London beteiligt. Viele von ihnen trugen Banner und Schilder mit Botschaften, mit denen sie ihre Unterstützung für die Palästinenser bekundeten.
Die USA hatten am Freitag im Osten Syriens als Reaktion auf Angriffe proiranischer Milizen Luftangriffe geflogen. Hagari sagte, es seien mehrere ranghohe Kommandeure der islamistischen Hamas getötet worden, die auch von EU und USA als Terrororganisation eingestuft wird. Darunter sind nach Militärangaben auch ein Hamas-Marinekommandeur sowie der für Luftangriffe zuständige Hamas-Anführer Asem Abu Rakaba.
Die israelische Nachrichtenseite ynet berichtete, Angehörige der Geiseln hätten nach Ausweitung der Bodeneinsätze ein dringendes Treffen mit dem sogenannten Kriegskabinett gefordert. «Diese Nacht war die bisher schlimmste von allen, und wir haben sie in grosser Angst verbracht», zitierte ynet aus einer Stellungnahme der Angehörigen.
Die israelische Nachrichtenseite ynet berichtete am Samstag, die am Vorabend in den Gazastreifen eingedrungenen Soldaten hielten sich weiter dort auf. Parallel zu den Bodeneinsätzen gebe es massive Luft- und Seeangriffe auf die Stadt Gaza und ihre Umgebung. Die Militärspitze berate nun über das weitere Vorgehen.
Unklar war zunächst, ob die Ankündigung den Beginn der erwarteten Bodenoffensive darstellte. Die Armee hatte zuvor vereinzelte, zeitlich eng begrenzte Vorstösse am Boden gemacht. Jordaniens Aussenministers Aiman Safadi äusserte sich überzeugt: «Israel hat gerade einen Bodenkrieg gegen Gaza gestartet», schrieb er bei X. «Das Ergebnis wird eine humanitäre Katastrophe von epischem Ausmass über Jahre sein.
Israels UN-Botschafter Gilad Erdan sprach nach der Abstimmung in der UN-Vollversammlung in New York von einem «dunklen Tag für die UN und für die Menschheit», der mit Schande in die Geschichte eingehen werde. Jeder habe gesehen, dass die Vereinten Nationen «keine Unze Legitimität oder Relevanz» mehr hätten.
Auch das UN-Kinderhilfswerk hat eigenen Angaben zufolge keinen Kontakt mehr zu seinen Kollegen in Gaza. Exekutivdirektorin Catherine Russell schrieb auf X: «Ich mache mir grosse Sorgen um ihre Sicherheit und eine weitere Nacht unaussprechlichen Grauens für 1 Million Kinder in #Gaza. Alle humanitären Helfer und die Kinder und Familien, denen sie behilflich sind, MÜSSEN geschützt werden.
Der Palästinensische Rote Halbmond schrieb auf X, man habe den Kontakt zu allen Einsatzzentralen und Teams im Gazastreifen verloren. Die Retter sorgten sich, ob die Einsatzkräfte derzeit in der Lage seien, weiterhin medizinische Notfalldienste zu leisten. Auch die Notrufzentrale sei von dem Ausfall betroffen.
Bei einem Terrorangriff der Hamas im Grenzgebiet zum Gazastreifen am 7. Oktober waren in Israel mehr als 1400 Menschen getötet worden. Mehr als 200 Geiseln wurden in den Gazastreifen verschleppt. Seither bombardiert Israel massiv Ziele im Gazastreifen. Zudem mobilisierte das Militär rund 300'000 Reservisten und zog für eine mögliche Bodenoffensive Kräfte in der Nähe des Gazastreifens zusammen.
Die EU-Kommission hatte vor knapp zwei Wochen eine Luftbrücke für Hilfsorganisationen im Gazastreifen angekündigt. Aus Ägypten sollen die Hilfsgüter weiter nach Gaza transportiert werden. Bislang kommen allerdings nur sehr wenig Hilfsgüter in dem abgeriegelten Küstengebiet mit mehr als zwei Millionen Einwohnern an.
Nach Angaben der israelischen Regierung wurden seit Kriegsbeginn bereits mehr als 8000 Raketen von militanten Palästinensern aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert. Die meisten werden jedoch von Israels Raketenabwehrsystem abgefangen. Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben in den vergangenen 24 Stunden mehr als 250 Ziele im Gazastreifen angegriffen. Darunter seien Tunnel der islamistischen Hamas sowie Kommandozentralen und Raketenabschussrampen, teilte die Armee am Freitag mit.
Die vier von der islamistischen Hamas bereits freigelassenen Geiseln sind nach Militärangaben bei der Zahl nicht mit eingerechnet. Nach israelischen Informationen sind unter den Geiseln Bürger von 25 Staaten, darunter auch Deutsche. Eine Hürde sei unter anderem die Inspektion der Ware. Israel besteht auf Prüfungen um sicherzustellen, dass tatsächlich nur humanitäre Hilfe an Bord ist. Alle Lastwagen müssten entladen werden, damit die Paletten per Scanner geprüft werden. Nach ihren Angaben warten Dutzende Lastwagen auf die Einreise, weiteres Material sei in der Region eingetroffen, aber noch nicht auf Lastwagen verpackt worden.
Am Donnerstag gelangten zwölf weitere Lastwagen mit Trinkwasser, Nahrungsmitteln und humanitären Hilfslieferungen in den Gazastreifen. Vor dem Hamas-Terroranschlag in Israel vom 7. Oktober und der anschliessenden Abriegelung des Gebiets durch Israel kamen nach UN-Angaben am Tag 500 Lastwagen mit Hilfsgütern über die Grenze.
Dem Pentagon zufolge greifen vom Iran unterstützte Gruppen in Syrien und dem Irak seit dem 17. Oktober mit Drohnen und Raketen unter anderem vom US-Militär genutzte Stützpunkte an. In einem Fall habe ein US-Bürger während eines Beschusses einen Herzinfarkt erlitten und sei gestorben. 21 weitere US-Amerikaner seien leicht verletzt worden, könnten aber bereits wieder arbeiten. Man werde auch bei künftigen Angriffen weitere Massnahmen ergreifen, so das Pentagon.
Der Kompromiss besteht nun in der Verwendung des Plurals «Pausen» statt «Pause». Mit dem Begriff «Feuerpausen» wollen Länder wie Deutschland klarstellen, dass die EU Israel nicht auffordert, den Kampf gegen die Hamas mit sofortiger Wirkung und dauerhaft einzustellen.Israels Aussenministerium wollte die Forderungen der EU-Staaten am Donnerstagabend zunächst nicht kommentieren.
Militante Palästinenser haben nach israelischen Angaben seit Kriegsbeginn aus dem Gazastreifen rund 8000 Raketen auf Israel abgefeuert. Die Raketen werden in der Regel vom israelischen Raketenabwehrsystem Iron Dome abgefangen. Das von Israel entwickelte Abwehrsystem schützt das Land vor Angriffen mit Kurzstreckenraketen. Entwicklung, Bau und Instandhaltung des Systems unterstützen die USA bisher mit Milliardensummen.
Nähere Angaben wurden nicht gemacht. Der russische Vizeaussenminister Michail Bogdanow hatte sich zuvor auch in Katar mit Vertretern der Hamas getroffen, um über die Geiseln zu sprechen.Knapp drei Wochen nach Beginn des Gaza-Krieges hat die islamistische Hamas im Gazastreifen erneut zu Protesten von Palästinensern, Arabern und Muslimen aufgerufen.
Sánchez von der sozialistischen PSOE teilt diese Forderungen Belarras nicht. Allerdings befindet es sich nach der Parlamentswahl vom Juli mitten in einer schwierigen Regierungsbildung, für die er neben separatistischen auch Parteien links von der PSOE braucht. Kritik aus der Regierung an der Militär-Offensive Israels im Gazastreifen hatte schon einen Streit zwischen ausgelöst.
Wer den zu grossen Teilen zerstörten Norden des Gazastreifens verlassen will, wird von der Hamas daran gehindert, sagt das israelische Militär.Es sind allerdings laut Armeeangaben schon mindestens rund 700'000 Menschen in den Süden geflohen, die Vereinten Nationen sprechen sogar von 1,4 Millionen Vertriebenen durch die israelischen Luftangriffe.
Die Verwendung von Wörtern wie «humanitäre Korridore» und «humanitäre Pausen» im Plural soll nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur nun ein Kompromiss sein und deutlich machen, dass die EU Israel nicht auffordert, den Kampf gegen die Hamas mit sofortiger Wirkung einzustellen. Diesen Eindruck wollen Länder wie Deutschland unbedingt vermeiden.
Am Mittwochabend war eine aus dem Gazastreifen abgefeuerte Rakete in einem Haus in der Stadt Rischon Lezion südöstlich von Tel Aviv eingeschlagen. Dabei wurden nach Angaben von Sanitätern drei Menschen verletzt. Drei weitere Menschen wurden demnach durch Raketenangriffe im Grossraum Tel Aviv verletzt.Die israelische Luftwaffe hat im Kampf gegen die islamistische Hamas nach eigenen Angaben erneut zahlreiche Ziele im Gazastreifen bombardiert.
Militärsprecher Daniel Hagari sagte am Mittwochabend, die israelische Luftwaffe greife zur Vorbereitung auf eine Bodenoffensive weiter Ziele im Gazastreifen an. Dabei sei auch «Terrorinfrastruktur im Untergrund» getroffen worden. «Jeder Schlag verbessert unsere Situation für die nächsten Phasen», sagte Hagari.
Militärsprecher Daniel Hagari sagte am Abend, die israelische Luftwaffe greife zur Vorbereitung auf eine Bodenoffensive weiter Ziele im Gazastreifen an. Dabei sei am Mittwoch auch «Terrorinfrastruktur im Untergrund» getroffen worden. «Jeder Schlag verbessert unsere Situation für die nächsten Phasen», sagte Hagari. Unter dem dicht besiedelten Küstenstreifen verläuft ein weitreichendes Tunnelsystem.
Der russische Angriffskrieg in der Ukraine, sowie Konflikte im Sudan, der Demokratischen Republik Kongo und in Myanmar gehören laut UNHCR zu den wichtigsten Fluchtursachen in diesem Jahr. Dazu kämen Dürren, Überschwemmungen und die Dauerkrise in Afghanistan, hiess es. Seit Beginn des Gaza-Kriegs nach den Massakern im Auftrag der Hamas am 7. Oktober im israelischen Grenzgebiet hat die Islamistenorganisation mehrfach Langstreckenraketen abgefeuert. In den meisten Fällen schiessen die Militanten im Gazastreifen Raketen mit kürzeren oder mittleren Reichweiten ab. Die Kurzstreckenraketen bedrohen israelische Ortschaften in der Nähe zum Gazastreifen, Mittelstreckenraketen etwa den Grossraum Tel Aviv und Jerusalem.
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