Im Nahen Osten ist die angespannte Lage zwischen Israel und Palästina eskaliert. Alle Neuigkeiten und Reaktionen dazu erfahren Sie in unserem Newsblog.
Israel hat nach dem verheerenden Grossangriff der islamistischen Hamas den Gazastreifen abgeriegelt und führt Angriffe aus der Luft aus. Zudem wurde die Zivilbevölkerung in Gaza angewiesen, sich in bestimmte Gebiet zu verschieben. Dies in Voraussicht einer Bodeninitiative Israels.Israels Kommunikationsministerium hat vorgeschlagen, das lokale Büro des arabischen Nachrichtensenders «Al-Dschasira» schliessen zu lassen, das schreibt das SRF.
Beobachter gehen davon aus, dass das israelische Militär die mehr als eine Million Palästinenser im Norden des Küstenstreifens zur Evakuierung aufgefordert hat, weil eine Bodenoffensive bevorsteht. Die Vereinten Nationen hatten die Anweisung kritisiert und vor einer humanitären Katastrophe gewarnt. Zwischen 150 und 200 Menschen wurden nach israelischen Informationen in den Gazastreifen verschleppt. Israel reagierte mit massiven Luftangriffen auf Ziele in dem dicht besiedelten Küstenstreifen.Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben einen weiteren Drahtzieher der von Hamas-Angreifern unter Israelis verübten Massaker getötet.
Israels Armee gehe davon aus, dass die Hamas versuchen wird, ihr Vorankommen zu behindern, indem sie Tunnel sprenge, während die Bodentruppen über sie vorrücken. Die Hamas plane zudem, durch geheime Tunnelausgänge hinter die israelischen Linien zu gelangen und von hinten anzugreifen. Ein strategisches Dilemma sei zudem, dass die Terroristen sich unter der Erde besonders effektiv mit Geiseln verschanzen könnten.
Erst kurz zuvor war die Landebahn wieder repariert und für den Betrieb freigegeben worden. Die israelische Armee äusserte sich auf Anfrage nicht, wie in diesen Fällen üblich. Medienberichten zufolge soll Netanjahu Lieberman nur einen Platz im Sicherheitskabinett angeboten haben. Liebermann strebt aber neben Netanjahu, Opositionspolitiker Benny Gantz und Verteidigungsminister Joav Galant einen Posten im Kriegskabinett an.
Nach Angaben des israelischen Militärs wurde am Abend zudem ein verdächtiges Objekt abgefangen, das aus dem Libanon auf israelisches Gebiet gelangt sein soll. Weitere Angaben machte das Militär jedoch nicht. Am Mittwoch hatte sich Netanjahu mit Oppositionspolitiker Benny Gantz auf die Einrichtung der Notstandsregierung verständigt. Das Parlament billigte einen Tag später die Bildung. Eine breite Koalition ist Experten zufolge notwendig ist, um weitreichende militärische und politische Entscheidungen durchsetzen zu können.
Einsatzkräfte seien bereits im ganzen Land stationiert und bereit, «die Bereitschaft für die nächsten Phasen des Krieges zu erhöhen, wobei der Schwerpunkt auf einer bedeutenden Bodenoperation» liege, hiess es weiter. In Israel war in den vergangenen Tagen Kritik laut geworden, dass der Regierungschef das Gebiet an der Grenze zum Gazastreifen noch nicht besucht hatte. Terroristen hatten dort am vergangenen Samstag im Auftrag der Hamas ein Blutbad mit mehr als tausend Zivilisten angerichtet. Israel greift seither Ziele im Gazastreifen an.Die libanesische Schiiten-Miliz Hisbollah hat erneut israelische Stellungen angegriffen.
Es sei unklar, ob diese US-Einschätzungen mit Israel geteilt worden seien. Ein Grossteil der Informationen stützte sich allerdings auf Informationen aus Israel. «Das Problem ist, dass nichts davon neu ist», zitierte CNN eine Quelle. «Das ist etwas, das in der Vergangenheit die Norm zwischen der Hamas und Israel war.»
Hebestreit sagte weiter, Netanyahu habe seinerseits über die israelischen Bemühungen zum Schutz von Zivilisten im Gazastreifen unterrichtet, «die allerdings von der Hamas konterkariert würden». Beide seien sich über die Bedeutung dieser Frage einig gewesen.
Seit den Terrorattacken der Hamas auf Israel und den Gegenschlägen der israelischen Armee auf den Gazastreifen kommt es regelmässig zu Zwischenfällen an der Grenze zwischen Israel und dem Libanon. Am Freitag starb dabei im Südlibanon ein Reuters-Journalist. Mindestens sechs weitere Medienschaffende wurden bei dem Beschuss verletzt. In dem Gebiet hatte es zuvor einen Schusswechsel zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz gegeben.
Bereits am Freitag hatte die Hamas über 13 getötete Entführte durch israelische Luftschläge berichtet. Ein Sprecher des Militärs sagte, die Berichte würden geprüft. Scholz sagte Israel erneut die volle Solidarität Deutschlands zu. «Das ist ein Terror, der strikt zurückgewiesen werden muss. Wir stehen an der Seite Israels bei der Verteidigung von Demokratie, Freiheit und dem leben der Bürger.»
Das Mitglied der in der Küstenenklave herrschenden Islamistenorganisation sei 2005 bei einem Gefangenenaustausch freigekommen und nach Gaza zurückgekehrt. Er war Armeeangaben zufolge zuvor wegen der Entführung und Ermordung von Zivilisten in Israel inhaftiert worden. Ausserdem erlag ein 15-Jähriger laut Gesundheitsministerium seinen schweren Verletzungen, die er sich bei Zusammenstössen mit der Armee am Tag zuvor zugezogen hatte. Der Jugendliche war den Angaben nach zunächst erfolgreich wiederbelebt worden.
Israel ist seit der Islamischen Revolution von 1979 Irans erklärter Erzfeind. Teheran hat seit den 1990er Jahren seine politischen und militärischen Beziehungen in der Region ausgebaut, um eine «Achse des Widerstands» gegen Israel zu schaffen. Die Beziehungen zwischen den Regionalmächten Iran und Saudi-Arabien waren jahrelang massiv angespannt. Im März hatten beide Staaten dann verkündet, wieder diplomatische Beziehungen aufnehmen zu wollen.
Bei den Treffen mit Anführern verbündeter Gruppen seien Szenarien besprochen worden, sagte Amirabdollahian weiter. «Jeder hat Szenarien entworfen, und jeder hat die Hand am Abzug», warnte der Minister. Die Zahl der bei israelischen Angriffen im Gazastreifen getöteten Palästinenser ist auf 2215 gestiegen. Zudem seien 8714 Menschen verletzt worden, teilte das Gesundheitsministerium in der von der islamistischen Hamas kontrollierten Küstenenklave am Samstag mit.
Israelische Kampfflugzeuge hätten in der Nacht Dutzende Hamas-Ziele im gesamten Gazastreifen angegriffen und dabei «Nukhba»-Terroristen getroffen, die sich in einem Aufmarschgebiet der Küstenenklave aufhielten, hiess es. Die «Nukhba»-Terroristen gehörten zu den Kräften, die das Eindringen nach Israel anführten. Israel antwortet seitdem mit massiven Luftangriffen auf Ziele im Gazastreifen.
Welchen Einfluss die Terrorgruppe noch hat, die sich vor mehr als 20 Jahren zu den Anschlägen vom 11. September bekannte, ist unklar. Der Gründer und frühere Anführer der Organisation, Osama bin Laden, wurde 2011 in Pakistan von US-Spezialkräften getötet. Bin Ladens Nachfolger Aiman al-Sawahiri wurde im Sommer 2022 in der afghanischen Hauptstadt Kabul durch einen gezielten Drohnenangriff getötet.
Die Warnung deutet ausserdem darauf hin, dass Israel in den kommenden Stunden eine grössere Kampagne im nördlichen Gazastreifen plant, schreibt die «Times of Israel». «Wir verurteilen diese Aktion, das anhaltende wahllose Blutvergiessen und die Angriffe auf die Gesundheitsversorgung im Gazastreifen aufs Schärfste. Wir versuchen, unser Personal und unsere Patienten zu schützen», so MSF. Die Evakuierung der Patienten bleibte kompliziert.
«Wir müssen die Hamas vernichten»: Israel vor dem Einmarsch in den Gazastreifen – 6 Fragen und Antworten Blinken betonte: «Was Israel tut, ist keine Vergeltung, sondern es verteidigt die Rechte seines Volkes.» Es sei gleichzeitig wichtig, darüber nachzudenken, wie es weitergehen werde, wenn sich die Lage etwas entspannt habe, so der US-Aussenminister. «Wir können nicht zu dem Status quo zurückkehren, der dies überhaupt erst möglich gemacht hat. Das muss also Teil der Überlegungen sein, und das ist es auch», so Blinken.
Mindestens vier weitere Medienschaffende wurden bei dem Beschuss des Journalistenteams verletzt. Der arabische Sender Al-Dschasira bestätigte, dass eine Reporterin und ein Kameramann unter den Verletzten seien. Aus informierten Quellen in Beirut hiess es, dass noch zwei weitere Journalisten unter den Verwundeten waren.
Die Vereinten Nationen forderten Israel umgehend auf, die Anweisung zu widerrufen. Es drohe eine «katastrophale Situation». Bei massiven israelischen Gegenangriffen wurden bisher nach Angaben des Gesundheitsministeriums mindestens 1799 Menschen getötet, mindestens 7388 Menschen wurden verletzt.Bei Auseinandersetzungen an mehreren Orten im Westjordanland sind palästinensischen Angaben zufolge zehn Menschen getötet worden.
Oliver Buchhofer, Head of Operations von Swiss, sagt: «Für die weiteren beiden Sonderflüge von morgen hatten wir alles vorbereitet. Es hätte uns sehr viel bedeutet, sie durchzuführen, um weitere Menschen zurück in ihre Heimat zu bringen. Angesichts der sich verschärfenden und immer unberechenbareren Sicherheitslage in Israel haben wir uns schweren Herzens entschieden, die Flüge abzusagen.
Der Einsatz in den dicht besiedelten Gebieten des Gazastreifens verstosse gegen das humanitäre Völkerrecht, wonach Konfliktparteien alle erdenklichen Vorkehrungen treffen müssten, um Verletzungen von Zivilisten und Verlust von Menschenleben zu vermeiden. Terroristen im Auftrag der im Gazastreifen herrschenden Islamistenorganisation Hamas hatten am Samstag ein Massaker unter israelischen Zivilisten in Grenzorten und auf einem Musikfestival angerichtet. Es war das schlimmste Blutbad der israelischen Geschichte. Israel reagierte mit Luftangriffen in dem dicht besiedelten Küstenstreifen.
Rafah ist der einzige Grenzübergang vom Gazastreifen nach Ägypten. Alle anderen Grenzübergänge gehen nach Israel. Israel hat nach den Terrorangriffen der islamistischen Hamas aus dem Gazastreifen auf Israel eine Blockade über das Gebiet verhängt.Aussenministerin Annalena Baerbock hat an die islamistische Hamas einen emotionalen Appell für die Freilassung der aus Israel verschleppten Geiseln gerichtet.
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