Der Hamas-Terror am 7. Oktober habe eine Lösung des Nahost-Konflikts über Generationen zerstört, sagt ein junger Journalist aus Israel. Wie groß das Trauma für das Land ist, erzählt er im SWR3-Interview.
Die entscheidenden Sätze sagt Adi, kurz bevor wir unser Interview wegen eines Raketenalarms beenden müssen: In Israel wachse man mit der Gewissheit auf, dass alles, was das jüdische Volk im Laufe der Geschichte durchgemacht habe – Pogrome, der Holocaust – vorbei seien. Und selbst wenn jemand das Leben von Juden bedrohe, gebe es den Staat Israel, der einen beschütze. Israel würden die Menschen als sicheren Ort für Juden ansehen.
So fühlen sich Israelis nach dem Terrorangriff der Hamas „Das bedeutendste und am weitesten verbreitete Gefühl, das auch ich teile und das in ganz Israel vorherrscht, ist großer Schmerz.“ Jeder kenne jemanden, der entweder getötet oder nur knapp überlebt habe, sagt er. In der israelischen Gesellschaft gäbe es ein starkes Gefühl, dass diese Attacke jedem Israeli gegolten habe. Und genau dieser Schmerz schweiße jetzt zusammen.
Nach Hamas-Terror: Israelische Gesellschaft erlebt Rechtsruck Die Gesellschaft erlebe einen deutlichen Rechtsruck und es gäbe viele negative Gefühle gegenüber den Palästinensern. Und genau das sei das Ziel der Hamas gewesen, meint Adi:Seine persönliche Meinung zu den Palästinensern habe sich nicht so sehr geändert. Er habe palästinensische Freunde und Bekannte.
Unsere Kollegen der tagesschau ordnen hier ein, wie verlässlich die Zahlen über Tote aus dem Gazastreifen sind.Welche Lösung kann es für den Nahost-Konflikt geben? Doch wie kann der Nahost-Konflikt enden? Er hoffe, dass es eine Lösung gebe, sagt Adi, und dass beide Völker auf dem Stück Land leben können, das ihnen heilig ist. Dies ginge aber nur ohne die Hamas und er wisse nicht, ob er lange genug lebe, um dies zu erleben.
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