Interview mit Klaus Müller: Präsident der Netzagentur: „Wenn wir einen kalten Winter bekommen, haben wir ein Problem“

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Interview mit Klaus Müller: Präsident der Netzagentur: „Wenn wir einen kalten Winter bekommen, haben wir ein Problem“
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Der Netzagentur-Chef sorgt sich – über einen Gasmangel und zu geringe Einsparungen durch die Bürger. Müller spricht zudem über Rationierungen in der Industrie und die Atomkraft-Reserve.

In Zeiten der Energiekrise ist der Präsident der Bundesnetzagentur ein viel gefragter Mann. Er ruft die Bürger auf, dringend weiter Gas zu sparen.-Präsident Klaus Müller geht im Fall eines kalten Winters von wiederkehrenden Gasmangellagen aus. „Ich rechne mit Wellenbewegungen: Es kommen Gasmangellagen, sie gehen, sie kommen wieder, sie treten mal hier, mal dort auf, womöglich auch deutschlandweit“, sagte Müller dem Handelsblatt.

Ich rechne mit Wellenbewegungen: Es kommen Gasmangellagen, sie gehen, sie kommen wieder, sie treten mal hier, mal dort auf, womöglich auch deutschlandweit. Eine seriöse Prognose, wo die Gefahr eines Mangels am größten ist, kann ich nicht geben. In Das ist im Prinzip richtig. Im Moment ist es warm, wir haben es geschafft, im August und im September an jedem Tag Gas einzuspeichern, obwohl schon länger über Nord Stream 1 kein Gas mehr geliefert wird. Wir liegen damit gut zehn Prozentpunkte über Plan.

Sollte all das nicht helfen, verraten Sie uns nun endlich, welchen Unternehmen dann zuerst das Gas abgedreht würde? Vergleichsweise viel. Durch die Gespräche und Analysen der vergangenen Monate, die nun in der Plattform münden, haben wir sehr viel über die Verflechtungen der Unternehmen gelernt. Es gab wahrscheinlich keinen Wirtschaftsverband, der uns nicht hier in Bonn besucht hat. Aber klar ist auch: Wir können nicht einmal halbwegs ein marktwirtschaftliches Modell ersetzen. Es wird immer zu schwierigen Entscheidungen kommen.

Wir haben zugesagt, dass wir bereits erbrachte Einsparleistungen berücksichtigen wollen. Wer schon Gas gespart hat, soll also keinen Nachteil erleiden. Alles andere wäre kontraproduktiv.

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